Zerbst l Der Zerbster Uwe Weidner hat am Mittwoch zum nunmehr 100. Mal Blut gespendet. Seit 1973 ist der 59-Jährige Blutspender. "So oft es geht, nehme ich die Blutspendetermine wahr. Schließlich ist es eine wichtige Sache und jeder hat einen Beitrag zu leisten", sagt er.

Rund 50 Liter des roten Lebenselixieres hat er so schon gespendet. Dafür gibt es von Peter Stoye, Leiter der DRK-Geschäftsstelle Zerbst, einen Präsentkorb, eine Urkunde und eine Ehrennadel. "Es ist schon eher selten, dass jemand hundertmal Blut spendet. Wir schätzen das sehr und sind sehr dankbar", so Stoye. Am Mittwoch war der DRK-Geschäftsstellenleiter mit dem Zulauf jedoch nicht zufrieden. "Nur 53 Spender haben wir registriert. Normalerweise kommen zum Termin in der Ciervistischule zwischen 75 und 80 Spender. Wenn wir in der Filiale der Volksbank sind, kommen noch mehr", resümiert Stoye. Woran es liegt, könne er nur schwer einschätzen. "Man kann auch nicht alles auf das Wetter schieben", sagt er. Traurig zeigt er sich auch darüber, dass am Mittwoch nur ein Erstspender da war.

Die Zerbster Geschäftsstelle der DRK ist in diesem Jahr 33-mal in Sachen Blutspende unterwegs. Sowohl in der Kernstadt als auch im Umland werden Spendeaktionen durchgeführt. In Zerbst gibt es in diesem Jahr 14-mal die Möglichkeit, Gutes zu tun. Fünfmal am Standort Ciervistischule und neunmal in der Filiale der Volksbank.

Und es gibt auch die Möglichkeit, dass Unternehmen sich beteiligen. Die Firma Fläminger Entenspezialitäten in Grimme bekommt viermal im Jahr Besuch vom DRK Zerbst. "Hier spenden immer um die 30 Mitarbeiter", so Stoye. Das DRK würde auch andere Unternehmen ansteuern. "Wichtig ist, dass genügend Mitarbeiter sich bereit erklären", sagt er.