Deetz l Das alljährliche Frühlingsfest bei der Feuerwehr in Deetz ist dem Nachwuchs gewidmet. Im Mai 1964 wurde nämlich die Jugendwehr gegründet, die im vergangenen Jahr 50-jähriges Bestehen feierte. Zurzeit zählt die Truppe um Jugendwart Steven Wilzek und die Kameradin Kerstin Zehle, die auch Verbandsjugendwartin im Feuerwehrverband Köthen-Zerbst/Anhalt ist, acht Mitglieder. Das könnten, wie überall, gerne mehr sein. Jeden zweiten Freitag treffen sich die Kinder und Jugendlichen ab zehn Jahre im Gerätehaus. "Wer bald zehn wird, darf auch schon kommen", so Kerstin Zehle. Das Gastgeberteam konnte beim Ausscheid mit dem 2. Platz abschließen.

Steven Wilzek war erfreut, dass in diesem Jahr sechs Mannschaften zusammengekommen sind. Mit Hilfe drei weiterer Kameraden konnte der Wettbewerb durchgeführt werden. Schließlich musste auf der Wettkampfbahn an den Stationen kontrolliert werden, ob alles richtig gemacht wurde.

Es war nicht nur der Löschangriff nass zu absolvieren. "Die Kinder sollen ja auch Spaß an der Sache haben", meinte Kerstin Zehle. Und so wurde das "Spiel-ohne-Grenzen" an den Anfang gestellt, bei dem alle Starter gleichzeitig beginnen. Verschiedene Stationen mussten erfüllt werden, beispielsweise ein Schubkarrenslalom, bei dem ein Starter Wasser in einen Messbecher transportieren muss, oder auf einer Krankentrage musste ein Ball über einen Parcour gebracht werden, ein Gerätebaum gekuppelt oder Knoten gebunden werden. Erst im zweiten Teil waren die Schläuche auszulegen, um am Ende Ziele herunterzuspritzen. Die Zeit zählte, zwei Läufe wurden durchgeführt.

Sieger wurde Garitz-Bornum vor Deetz. Der 3. Platz ging nach Dobritz. Vierter wurde das Team des Abschnitts I, Nutha-Güterglück, Fünfter Zerbst und Sechster eine gemischte Mannschaft aus Zerbst, Do-britz und Nutha. Über schmucke Pokale aus Glas konnten sich die Teams freuen. Das Mittagessen für die Teilnehmer hatte übrigens eine örtliche Gaststätte gesponsert.

Doch nicht nur auf der Wiese hinter dem Gerätehaus ging es hoch her. Auch in der Fahrzeughalle war Hochbetrieb. Hier genossen Deetzer und Gäste Kaffee und Kuchen und dazu die Musik vom Blasorchester der Deetzer Feuerwehr. Da wurde sogar das Tanzbein geschwungen.

Die Versorgung hatte der Förderverein der Feuerwehr übernommen. Die Vorsitzende Janine Sandmann zeigte sich zufrieden, dass auf ihre Mitstreiter und Freunde wieder Verlass war. Für kreative Beschäftigung hatte sich die Feuerwehr auch wieder die Deetzer Kita "Regenbogen" mit ins Boot geholt. Hier war Malen und Basteln rund um den Frühling angesagt.

   

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