Am Freitagabend fand die Jahreshauptversammlung des Internationalen Fördervereins Katharina II. statt. Der Vorstand wurde neu gewählt. Tatyana Nindel bleibt die Vereinsvorsitzende.

Zerbst l Ein Virus geht herum - das Katharina-Virus. So meinen zumindestens die Mitglieder des Katharina-Vereins. Am Freitagabend fand die Jahreshauptversammlung der "am Prinzessinnenvirus Erkrankten", wie Vereinsvorsitzende Tatyana Nindel es bezeichnete, statt.

Neue Aufgaben im Visier

Auch die Neuwahl des Vorstandes stand satzungsgemäß an. Zwei neue Vereinsmitglieder hatten sich um einen Platz im Vorstand beworben. Ursula Böttge und Monika Friedrich stellten sich vor und warben um die Stimmen der Vereinsmitglieder. Ihre Aufnahme in den Vorstand wurde einstimmig angenommen. Den Vereinsvorsitz behält Tatyana Nindel. Stellvertretende Vorsitzende bleibt Marlies Kellpinski. Olga Tidde wird sich auch weiterhin um die Internationalen Beziehungen kümmern. Monika Friedrich, neu im Vorstand, übernimmt das Amt der Protokollführerin. Schatzmeisterin bleibt Ilona Pflug. Reina Steffen kümmert sich weiterhin um die Partnerschaften mit anderen Vereinen. Johanna Lüdecke wird sich in ihrem Vorstandsamt um die Veranstaltungen und die Kurierredaktion kümmern. Neu-Mitglied Ursula Böttge übernimmt ab sofort die Koordinierung der Kooperation mit Schulen und wird die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Mit letzterer Position soll eines der Ziele des Katharina-Vereins noch mehr fokussiert werden: "Die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen zu Katharina II. ist auch für das Jahr 2015 eine wichtige Aufgabe", erklärte Tatyana Nindel.

Neben der Wahl des Vorstandes stand auch ein Rückblick des Vereinsgeschehen im Jahr 2014 an. Tatyana Nindel lobte die enge Zusammenarbeit mit den Zerbster Partnervereinen, dem Schloss-Verein, dem Heimatverein und der Internationalen Fasch-Gesellschaft. Auf zahlreiche gelungene Veranstaltungen blickte sie gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern zurück.

Als Höhepunkte in 2014 zählte sie unter anderem die Ausstellung über die Russlanddeutschen, die Bilder-Ausstellung der russischen Künstlerin Elena Orlova-Afinogenova oder die Ausstellung zur Romanov-Dynastie auf. "2014 war für mich definitiv ein Jahr der Ausstellungen", sagte sie.

Als sehr gelungen bezeichnete sie auch den Russischen Abend, der gemeinsam mit dem Schloss-Verein ausgerichtet worden war. Die Teilnahmen an Festumzügen, wie dem Sachsen-Anhalt-Tag in Wernigerode, Luthers Hochzeit in Wittenberg oder beim Zerbster Bollenmarkt rundeten das Vereinsleben ab, zählte sie dankend auf.

Verein zählt 68 Mitglieder

Als Erfolg zählte Tatyana Nindel auch die Erstellung des gemeinsamen Flyers zum Schloss Zerbst auf. "Auch hier haben wir mit dem Schloss-Verein, der Fasch-Gesellschaft und dem Heimatverein Hand in Hand gearbeitet", so Nindel.

Momentan zählt der Internationale Förderverein Katharina II. 68 Mitlieder, viele davon kommen aus ganz Deutschland oder sogar aus anderen Ländern. Aktiv mischen davon 29 im Vereinsleben mit. Es gibt zudem acht Ehrenmitglieder und drei fördernde Mitglieder. Letzteres sind die Partnervereine Schloss Zerbst, Internationale Fasch-Gesellschaft und Heimatverein. 2014 konnte der Katharina-Verein fünf neue Mitglieder dazu gewinnen. Ein Mitglied ist ausgetreten.