Eine erfolgreiche 24. Gewerbefachausstellung hat ihr Ende gefunden. Zu den vielen Höhepunkten zählte unter anderem der Besuch des Wissenschafts- und Wirtschaftsministers des Landes Sachsen-Anhalt, Hartmut Möllring. Gleichzeitig informierten zahlreiche Unternehmen zu freien Ausbildungsstellen.

Zerbst l Interessiert lässt sich Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) den fast automatischen Rasenmäher von der Firma Geue Landtechnik erklären. Wie der Minister wohl Rasen mäht?, fragen sich dabei viele Zuschauer. Möllring eröffnet gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) und Landrat Uwe Schulze (CDU) am Freitagnachmittag die 24. Gewerbefachausstellung (Gfa). Die Gfa gehöre damit zu den größten und kontinuierlichsten Messen in Anhalt, erklärt Bürgermeister Dittmann in seiner Eröffnungsrede. "Nein, sogar in ganz Sachsen-Anhalt", berichtigt Hartmut Möllring später stolz. Dem Eröffnungsakt schließt sich ein gemeinsamer Messerundgang an. Interessiert sind sie auch am 3-D-Druckverfahren der Firma Comprise Comuter. Mit diesem Drucker kann man dreidimensionale Figuren ausdrucken. "Zum Beispiel auch einen kleinen Zerbster Roland oder eine Katharina-Statue", erklärt Holger Prüfer von Comprise-Computer dem Zerbster Bürgermeister angeregt.

Ausbildungen in Handwerk und Verwaltung

Landrat Uwe Schulze schaut sich währenddessen im gegenüberliegenden Teil der Messehalle um. Am Stand der Firma Askom Werbung erfährt er, wo und wie man überall Werbung platzieren kann. Anschließend betätigt er sich körperlich und prägt mit einem kräftigen Schlag mit dem Hammer eine Münze. Als Motiv ist dann die Lindauer Burg zu sehen.

Ein wichtiger Schwerpunkt der diesjährigen Gfa ist die Ausbildungsmesse. Viele Unternehmen hätten Jahr für Jahr Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden. So konnten sich am Wochenende junge Menschen nicht nur zu handwerklichen Berufen informieren. Auch Aussteller wie der Landkreis-Anhalt-Bitterfeld, die Kreissparkasse oder Versicherungen stellten ihr Ausbildungsspektrum vor.

Die Friseurshow der Friseurinnung Anhalt-Zerbst lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher. Unter dem Motto "Trendfrisuren" zeigten Friseurinnen und Lehrlinge ihr Können. Und auch dieser Veranstaltungspunkt war wieder eng mit der Ausbildungsproblematik verknüpft. "Die Nachfrage an einer Lehrstelle im Friseurhandwerk wird immer geringer. Zugleich sind die Anforderungen recht hoch. Es ist eigentlich schade, denn Friseure haben einen sehr schönen Beruf", erklärte Friseurmeisterin Jutta Tuchen aus Zerbst während der Friseurshow.

Lokale Vereine wie der Kunstfenster-Verein oder der Flugmodellsportverein zeigten ebenfalls ihre Arbeit.

Zugleich lohnte ein Rundgang über das Außengelände. Schicke Autos und modernste Landtechnik begeisterten die Technik-Freunde.

   

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