Zerbst (dap) l Die Fassadensanierung des Dicken Turms ist längst abgeschlossen, die Kosten für die 80 000 Euro teure Maßnahme indes sind noch nicht völlig gedeckt. Erfreut berichtet Pfarrer Albrecht Lindemann zwar von den über 14 000 Euro, die bislang dank Spenden zusammengekommen sind. Dennoch muss die Kirchgemeinde St. Bartholomäi noch 30 000 Euro an Eigenmitteln aufbringen. Stille Reserven sind nicht vorhanden. So wird weiterhin auf freiwillige Geldgeber gehofft. Und für diese haben sie sich etwas Besonderes einfallen lassen. Neben einer Urkunde soll jeder Spender eine Zinnmünze mit der Abbildung des Glockenturms erhalten, der einst wehrhafter Bestandteil einer slawischen Wallburganlage war.