Der "Lokalmatador 2014" steht fest. Siegerin der Volksstimme-Aktion "Du bist spitze!" ist die Neuntklässlerin Lea Handwerker. Mit ihrem freiwilligem Einsatz im Zerbster Tierheim begeisterte die Gymnasiastin die Leser. Mit deutlichem Vorsprung gewann die junge Frau.

Zerbst l "Da hat es die richtige getroffen", findet Ute Rehda. Sie ist Klassenlehrerin der 9/2 des Francisceums, aus deren Mitte der "Lokalmatador 2014" kommt. Mit deutlichem Abstand hat Lea Handwerker ihre nicht weniger engagierten Mitkandidaten bei der Volksstimme-Aktion "Du bist spitze!" auf die weiteren Plätze verwiesen.

"Sie hat es verdient", meint ebenfalls Zdenka Meinhardt. Noch einmal erzählt die Leiterin des Zerbster Tierheims, wie sehr sich die junge Hundenärrin für die Einrichtung engagiert. Bei Wind und Wetter geht sie mit den bellenden Vierbeinern Gassi und packt auch sonst tüchtig da mit zu, wo Hilfe benötigt wird - selbst an Feiertagen und in den Ferien.

Keine Frage, dass Zdenka Meinhardt bei der Pokalübergabe am letzten Schultag vor den Pfingstferien mit dabei ist. Nur wenige sind in die geplante Überraschung eingeweiht, die schließlich im Englisch-Unterricht stattfindet. Aufgrund von Recherchen für eine Präsentation anlässlich des 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Zerstörung von Zerbst sind die Neuntklässler im Museum unterwegs.

"Halt, bitte nochmal alles zurück in den Raum", fordert Ute Rehda die Schüler auf, die gerade in die Kreuzgänge ausströmen wollen. Als sich alle wieder an den Tischen versammelt haben, verkündet die Lehrerin freudestrahlend die wunderbare Nachricht. Während ihre Mitschüler begeistert klatschen, blickt Lea total ungläubig. Sie kann nicht fassen, dass sie tatsächlich gewonnen hat. "Damit habe ich nicht gerechnet", gesteht das dunkelhaarige Mädchen. Völlig sprachlos nimmt Lea den Siegerpokal nebst Kino-Gutschein entgegen - und viele Umarmungen. Eine Gratulation folgt der anderen. Selbstverständlich haben die Neuntklässler eifrig für ihre Favoritin abgestimmt und Coupons mit dem Kreuz unter ihrem Namen gesammelt. Auf diese Weise hat sich letztendlich die jüngste Kandidatin gegen ihre ebenso ehrenamtlich engagierten Mitstreiter durchgesetzt. Herzlichen Glückwunsch!

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