Zerbst (dap) l Im März unterrichtete Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) den Sozialausschuss über die Pläne eines Investors, in der Jüdenstraße Wohneinheiten im Rahmen des betreuten Wohnens zu errichten. "In diesem Komplex würde er auch, insofern die Stadt dies benötigt, einen Kindergarten, eine Krippe, einen Hort - oder eine Mischung der Betreuungsformen - bauen", erläuterte er damals. Um den genauen Bedarf zu ermitteln, ist allerdings aussagekräftiges Zahlenmaterial erforderlich. Und daran hapert es im Moment. "Deshalb können wir heute nur einen Zwischenstand bekanntgeben", entschuldigte Evelyn Johannes auf der aktuellen Sitzung des Gremiums. Die Amtsleiterin der Finanz-, Sozial-, Schul- und Sportverwaltung informierte über ein Schreiben an den Landkreis, in dem jener um die benötigten Daten gebeten wird. Konkret beinhaltet es den Wunsch, den Jugendhilfeplan zur Kindertagesbetreuung im Kreis Anhalt-Bitterfeld für jede einzelne Einrichtung fortzuschreiben und damit aufzuschlüsseln, wo der Engpass liegt.