Zerbst (dap) l Die ersten Flüchtlingsfamilien sind jetzt auf Zuteilung des Landkreises in Zerbst eingetroffen. Untergebracht sind sie dezentral innerhalb der Stadt in Wohnungen der BWZ. Betreut werden die Asylbewerber von den Euro-Schulen Bitterfeld-Wolfen. Die ersten drei Flüchtlingsfamilien sind in Zerbst eingetroffen. Es handelt sich um zwölf Erwachsene und Kinder aus Albanien. Bereits 2014 ist der Landkreis zwecks der Unterbringung von Asylbewerbern an die Stadt herangetreten. "Als Kommune haben wir unseren Beitrag zu leisten", sagt Andreas Dittmann (SPD). Ziel des Kreises ist, die Neuankömmlinge dezentral auf Wohnungen zu verteilen. "Wir wollen keine weitere Konzentration durch Gemeinschaftsunterkünfte", begründet der Zerbster Bürgermeister, zugleich Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Die Stadt kommt ihrer Verpflichtung, Flüchtlinge aufzunehmen, über die Bau- und Wohnungsgesellschaft Zerbst (BWZ) nach. Über das kommunale Unternehmen werde leerstehender und bislang nicht vermietbarer Raum bereitgestellt, führt Andreas Dittmann aus. So hat die BWZ ab Mai 2015 zunächst einmal fünf Wohnungen an ein Drittunternehmen vermietet, welche diese mit dem Nötigsten möbliert und dem Landkreis zur Verfügung stellt.