Zerbst. Die Zerbster Kulturfesttage 2010 werfen ihre Schatten voraus. Vom 13. Februar bis zum 14. März findet das in seiner Art und Kontinuität besondere Kulturereignis zum inzwischen 45. Mal in Folge statt.

Die Vereine und Institutionen, die die Kulturwochen unter dem Dach der Stadt Zerbst durchführen, haben ihre Veranstaltungen geplant. Das entstandene Festtage-Programm ist vielfältig und auch dicht wie nie zuvor. Nur ganz wenige Tage gibt es, an denen kein Festtage-Angebot die Besucher lockt.

Lesungen, zum Beispiel mit Martina Rellin, Filme wie jene im Rahmen der russischen Filmtage in Sachsen-Anhalt, Vorträge wie zu den bisherigen Aktivitäten des Fördervereins Schloss Zerbst oder über das Zerbster " Original " Max König, Musik wie bei " ABI singt " oder im Konzert des 2010 zehn Jahre bestehenden Zerbster Gospelchores, Veranstaltungen der Schulen … – das und mehr macht die bunte Kulturwochen-Mischung aus.

Wichtige Unterstützung

Den Rahmen spannen die offizielle Eröffnung am Sonnabend, dem 13. Februar, um 14. 30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Francisceum am Weinberg mit einem Konzert der jungen Zerbster Pianistin Walentina Wachtel und das Abschlusskonzert am Sonntag, dem 14. März, um 17 Uhr in der Stadthalle. Gestaltet wird es vom Mitteldeutschen Salonorchester Halle um Matthias Erben.

Unterstützt und deshalb seit vielen Jahren auch nur noch möglich werden die Zerbster Kulturfesttage von der Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld. Festtage-Förderin in diesem Jahr ist zudem die Kunststiftung Sachsen-Anhalt. Die Förderung kommt der Personalausstellung zugute. Christiane Budig, Absolventin der Hallenser Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein und seit 2002 freischaffend tätig, zeigt in Zerbst Glasobjekte und Grafiken. Die Ausstellung hat in bewährter Festtage-Tradition am Vorabend der offiziellen Eröffnung ihre Venissage – in diesem Jahr am Freitag, dem 12. Februar, um 19. 30 Uhr im Museum.

Mit Unterstützung der Landes-Kunststiftung wird dafür auch die Lichtanlage im Ausstellungsraum des Zerbster Museums erweitert und das Haus bekam zusätzliches neues Ausstellungsmobiliar.

Exponate abgeben

Eine Ausstellungsvielfalt hat Tradition bei den Kulturfesttagen. Von Beginn an eine wesentliche Säule ist die Hobbyund Kunstausstellung. Dafür, informiert das Zerbster Kulturamt, können die Ausstellungsstücke in der Zeit vom 1. bis zum 5. Februar im Museum der Stadt Zerbst am Weinberg abgegeben werden.

Es werden nur Arbeiten angenommen, die mit dem Thema, Name, Anschrift ( Ort ) und Technik versehen sind. Zu den abgegebenen Arbeiten ist eine komplette Auflistung mit Preisangabe und Anschrift des Künstlers erwünscht. Die Anzahl der Exponate je Aussteller ist auf höchstens fünf Stück begrenzt, wobei die Größe ausschlaggebend ist. Bei mehreren Stücken sollte der Aussteller die Reihenfolge festzulegen, da eventuell nicht alle Stücke aus Platzgründen gezeigt werden können. Bilder sollten, so ein weiterer Hinweis, gerahmt abgegeben werden. " Wir bitten darum, keine industriell vorgefertigte Bastelware, wie Modellautos oder, Malen nach Zahlen ‘ zur Ausstellung einzureichen ", unterstreicht das Kulturamt. Bei Platzmangel würden es sich die Mitarbeiter des Museums vorbehalten, bei artgleichen Exponaten Einschränkungen vorzunehmen. Die Auswahl der Ausstellungsflächen und Vitrinen erfolgt durch die Mitarbeiter des Museums.