Zerbst. Jetzt ist es für jeden sichtbar : Die Grenze von Zerbst reicht bis zur Elbe. Bislang lag die Gemeinde Steutz dazwischen. Mit der Eingliederung der Mitgliedsgemeinden der damit aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Ehle-Nuthe in die Stadt hat sich das geändert. Von der neuen Zugehörigkeit künden jetzt auch die beiden Steutzer Ortstafeln, die an der Bundesstraße 187 a. Es sind mit die ersten Schilder, die inzwischen erneuert wurden.

Das liegt mit daran, dass jenes am Ortsausgang in Richtung Aken unlängst gestohlen worden ist. Bislang sind fünf der gelben Schilder an Bundesund Landstraßen im Bereich der neuen, nun insgesamt 24 Ortschaften umfassenden Einheitsgemeinde Zerbst entwendet worden. Das teilte der Landesbetrieb Bau, Niederlassung Ost, mit, der für diese Straßen zuständig ist. In Folge der Gebietsreform muss er im Zerbster Umland 40 Ortstafeln auswechseln. Die Bestellung ist bereits erfolgt. In ein bis zwei Wochen wird die Straßenmeisterei Zerbst im Auftrag des Landesbetriebs mit dem Austausch der Schilder beginnen. In der zweiten Februarhälfte sollen die neuen Ortstafeln, die mit einem Stückpreis von rund 70 Euro zu Buche schlagen, montiert sein.

Erst nach der Frostperiode wird angefangen, die Ortstafeln an den Kreisstraßen der neuen Situation anzupassen. 85 sind es an der Zahl, die nun verändert werden müssen, wie Landkreissprecher Udo Pawelczyk informierte. Das geschieht teils durch Aufkleber, teils sind die Schilder komplett zu erneuern. Das passiert dann nach und nach.

Um die übrigen, an Gemeindestraßen stehenden Ortstafeln muss sich die Stadt selbst kümmern. Dabei handelt es sich laut Rathaussprecher Jan Hädrich um 25 Schilder, die zu ändern sind. Die Vorbereitungen dazu laufen derzeit. Nicht alle Schilder müssen ersetzt werden, einige können auch kostengünstig überklebt werden. Apropos. Die Anschaffungsund Aufstellungskosten werden aus dem Gesamthaushalt der Stadt finanziert. Deren Höhe kann momentan aber noch nicht beziffert werden