Zerbst ( td ). Bei drei Unfällen in der Region Zerbst wurden allein gestern drei Personen teils schwer verletzt. Bislang, so der Dezernatsleiter Verkehr der Polizeidirektion Ost ( Dessau ), Gerald Voigt, kam es bei den aktuell außerordentlich häufigen witterungsbedingten Unfällen zwischen Reuden und Brehna vornehmlich zu Sachschäden. Dieser Trend scheint zumindest im Raum Zerbst seit gestern leider gebrochen.

Gegen 8. 05 Uhr rutschte ein Auto bei Garitz aus einer Linkskurve. Die Fahrerin kam genauso ins Krankenhaus wie die 21-jährige Fahrerin, die sich am Mittag zwischen Lindau und Deetz mit ihrem Auto überschlug. Zwischen Jütrichau und Tornau schließlich kam es kurz vor 14 Uhr zu einem witterungsbedingten Unfall, bei dem Personen teils schwer verletzt wurden.

" Die Fahrbahnverhältnisse sind nach wie vor sehr schwierig. Man sollte sich keinesfalls darauf verlassen, dass die Straßen griffig sind, nur weil sie so aussehen ", warnte der Köthener Polizeireviersprecher Michael Däumich. Zum anderen wechseln die Verhältnisse sehr schnell, meist abhängig von den Gegebenheiten am Straßenrand. Hinter dem Ortsausgang Jütrichau in Richtung Tornau beispielsweise sorgen das beidseits freie Feld und Seitenwind für ständige Schneebewegungen quer über die Fahrbahn.

Ferner verunglückten gestern ein 21-jähriger bei Pulspforde und ein 71-jähriger zwischen Dobritz und Reuden. Beide blieben unverletzt.