Zerbst ( ok ). 50 Liter. Diese Menge spendete Werner Braunsdorf. Und nicht irgendeine Flüssigkeit, sondern den roten Lebenssaft : Der Mann aus Zerbst wurde jetzt vom Geschäftsstellenleiter des DRK-Kreisverbandes Wittenberg für sein ehrenamtliches Engagement – nämlich für 100 Blutspenden – mit einer Urkunde und einem Präsentkorb ausgezeichnet.

Im Jahr 1982, damals in Karl-Marx-Stadt ( heute Chemnitz ), wagte sich Werner Braunsdorf das erste Mal zur Blutspende. " Ich war an der Justizvollzugsschule ", erinnert er sich. Was damals einen Hauch von Pflicht an sich hatte, ist bei ihm heute gänzlich freiwillig. " Ich gehe gern zu Blutspende, weil ich weiß, dass ich damit anderen Menschen helfen kann ", sagte er gestern im Gespräch mit der Volksstimme. Außerdem bringt ihm die Kontrolle seine Blutes durch Experten immer eine gewisse Sicherheit.

In die Fußstapfen des Vaters tritt nun auch Sohn Martin. Der 19-Jährige war gestern ebenfalls bei der Blutspende. Es war seine dritte.