Zerbst ( td ). Am Sonntagabend brannte in der Zerbster Adolf-Otto-Straße ein Wohnhaus. Der 52-jährige Bewohner befand sich zum Zeitpunkt bereits außerhalb des Hauses. Nach einer ärztlichen Versorgung vor Ort musste er stationär mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung in einem Krankenhaus aufgenommen werden.

Ein Passant hatte gegen 18. 50 Uhr Rauchentwicklung festgestellt und die Polizei informiert. Die Beamten eilten vor Ort und stellten in der unteren Etage der Doppelhaushälfte einen Brand in voller Ausdehnung fest.

Wegen der Rauchentwicklung wurde die Familie aus der Nachbarwohnung vorsorglich evakuiert. Die Freiwillige Feuerwehr Zerbst, mit 16 Kameraden und drei Fahrzeugen im Einsatz, konnte die Löscharbeiten gegen 20 Uhr beenden. Der Brandort wurde im Anschluss durch die Polizei beschlagnahmt. Der Schaden ist derzeitig nicht bezifferbar. Noch ist unklar, was zum Brandausbruch führte. Die Polizei ermittelt hierzu.