Zerbst. Klasse! Klassenmusizieren: 180 Schüler präsentierten am Mittwoch ihr musikalisches und vor allem ihr instrumentales Können. Eltern, Großeltern, Bekannte und Verwandte waren von dem Konzert der Nachwuchsmusiker, das im Rahmen der Zerbster Kulturfesttage stattfand, begeistert.

Im Rampenlicht des Katharinasaales standen Schüler der Grundschulen An der Stadtmauer, Astrid-Lindgen, Ankuhn und des Gymnasiums Francisceum. 16 Gruppen nehmen an dem Projekt Klassenmusizieren teil. Mit nunmehr 180 Kindern wurde die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres sogar um 50 kleine Instrumentalisten mehr über- schritten.

Erstmals Konzert mit Streichern und Chor

Erstmals gab es neben den altbewährten Percussions- und Blechbläsergruppen auch eine Geigen-Klasse und sogar eine Chor-Klasse. Und was es hervorzuheben gilt: Die Erstklässler hatten gerade einmal ein halbes Jahr Zeit, um sich auf dieses Konzert vorzubereiten. Schließlich wurden sie erst im September eingeschult.

Dass sie nach so kurzer Zeit Stücke wie "Ich spiele Bongo" und "China Drache" beinah fehlerfrei spielen können, beweist einmal mehr, dass es sinnvoll ist, so früh wie möglich mit dem Spielen eines Instrumentes zu beginnen. Kindern fällt vieles eben leichter. Doch nicht nur die Erstklässler taten sich bei dem Konzert hervor. Auch alle anderen Musikklassen kassierten viel Lob und Beifall. Und neben den Nachwuchsmusikern immer mit auf der Bühne: Der Leiter der Musikschule "Johann Friedrich Fasch", Rainer Gräßler, oder Musikschullehrerin Claudia Bruchmüller. Hier und da halfen die beiden Experten kurz den Einsatz oder den Rhythmus wieder zu finden.