Von Daniela Apel

Tochheim. Das sonnige Frühlingswetter lockt bereits die ersten Radfahrer hinaus in die Natur. Vielerorts können sie auf ausgebauten Strecken das Zerbster Umland erkunden. Besonders beliebt ist der Elberadweg, der sich zwischen Tochheim und Steckby allerdings momentan teilweise noch in einem schlechten Zustand befindet. Das haben auch die Mitarbeiter der Zerbster Bauverwaltung festgestellt, als sie kürzlich die idyllische Waldroute in Augenschein genommen haben, in deren Umfeld Holzeinschläge und -transporte stattfinden.

"Es wurde festgestellt, dass auf dem dort befindlichen Weg, welcher mit einer Decke ohne Bindemittel versehen ist, teilweise Feinanteile abgefahren wurden, so dass Grobschotter zum Vorschein kommt, welcher das Radfahren in diesem Bereich erschwert", berichtete Rathaussprecher Jan Hädrich auf Volksstimme-Anfrage. Wie er weiter mitteilte, wird die Bauverwaltung nun Kontakt mit dem Forstamt aufnehmen, "so dass möglichst vor der beginnenden Radwegsaison eine Besichtigung dieses Amtes erfolgt, mit dem Ziel, eine punktuelle Ausbesserung und Egalisierung des Wegabschnittes zu erreichen".

Unterdessen ist der Weg entlang des Steilufers der Elbe, in dessen Bereich eine Erdgasleitung verlegt wurde, bereits vom Versorger wieder hergerichtet worden. "Der Weg ist wunderbar geglättet", berichtete Ortsbürgermeister Johannes Schäm vorgestern Abend seinen Ratskollegen. Doch zur Ortschaft Hohenlepte gehört nicht nur Tochheim, sondern ebenfalls Badetz, das bereits seit Längerem an den genannten Elberadweg angebunden werden soll. Schäm vermutete allerdings, dass die Befestigung der Strecke vor Herbst wohl nichts werde. Da der Weg momentan ebenfalls stark zerfahren ist, will er sich drum kümmern, dass die Verbindungsroute zum ansässigen Ferienpark ausgebessert wird.