Die Vorbereitungen für das 15. Fläming-Frühlingsfest am 8. Mai in Magdeburgerforth gehen in die "heiße Phase". Mit einbringen sollen sich dabei alle Ortschaften der Stadt Möckern und die Kindertagesstätten.

Loburg/Möckern/Drewitz. "Das 15. Fläming-Frühlingsfest ist ein Fest, bei dem die Einwohner der Stadt Möckern zeigen können, dass wir eine Stadt sind", blickt Möckerns Bürgermeister Frank von Holly voraus. Es soll ein freudiges Volksfest werden, das Erinnerungen für die Zukunft schafft.

Das Schlüsselerlebnis für das 15. Fläming-Frühlingsfest in Möckern, so Frank von Holly, war die 1050-Jahr-Feier von Möckern. "Dieser Mythos wirkt bis heute nach. Die Feier war damals der Auslöser dafür, sich für das Fläming-Frühlingsfest in Möckern zu bewerben."

Auch deshalb ist es das Ziel des Möckeraner Bürgermeisters, alle Menschen in der Stadt Möckern mit einzubeziehen. So möchten die Erzieherinnen der Kindertagesstätten der Stadt Möckern unterstützend dazu beitragen, dass alle Ortschaften der Stadt Möckern zu diesem Ereignis geschmückt sind.

"Wir bieten in jedem Ort Bastelnachmittage für die Bürger an, um zum Beispiel Häuser, Zäune und Straßen zu schmücken", so Frank von Holly. Interessenten können dazu entsprechende Absprachen mit den jeweiligen Kindertagesstätten führen. Der Auftakt zu dieser Aktion wurde in Stegelitz vollzogen.

Den Markisenstoff für die Wimpelketten stellt die Firma Weinor aus dem Gewerbe- gebiet Möckern für alle Ortschaften zur Verfügung. "Ziel ist es, dass zum 30. April alle Orte geschmückt sind", so der Bürgermeister.

Die Kindertagesstätten werden sich am 8. Mai auch mit einem Indianerdorf einbringen.

In Drewitz waren am Donnerstagnachmittag über 20 fleißige Helfer der Einladung des Kulturhausbeirates zum Basteln gefolgt. Mitglieder des Kuratoriums der Kindertagesstätte "Zwergenland" und Bürger arbeiteten über drei Stunden an den Wimpelketten. Diese sollen im Bereich der Ortsdurchfahrt L 52 , in der Lübarser Straße sowie in den Kreuzungsbereichen angebracht werden.

"Insgesamt 1,5 Kilometer Strecke kommen da zusammen", so Ortsbürgermeisterin Conny Vietmeyer. Das bedeutet, dass 200 Wimpelketten zu je 20 Wimpel angefertigt werden müssen. Da dies noch nicht geschafft wurde, wird am 28. April ab 16 Uhr Kulturhaus in Drewitz weiter gewerkelt.

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