Zerbst. Seit 1922 wird in Deutschland an einem Maisonntag, seit 1949 der zweite Sonntag im Wonnemonat, der Tag zu Ehren der Mutter begangen. Auch die Zerbster sind glückliche Kinder und freuen sich, ihrer Mama morgen am Muttertag eine Freude zu machen. Neben Blumen, gibt es auch Süßigkeiten, Fotos, Ausflüge und allerlei Gebasteltes, was an die Zerbster Mütter verschenkt wird.

Brigitte Wolny und ihre drei Geschwister zum Beispiel sagen Danke bei ihrer 90-jährigen Mutter Käthe Fuchs. "Weil sie nicht nur eine tolle und starke Mutter für uns vier Kinder ist, sondern auch eine großartige und liebe Oma und Ur-Oma", sagt ihre Tochter.

Sahrah Treffkorn freut sich, dass es den Muttertag gibt: "Da kann ich meiner Mama Danke sagen, dafür, dass sie alles für mich macht, immer für mich da ist und sich oft kleine Überraschungen für mich einfallen lässt."

Aber auch die Söhne wissen ihre Mütter zu schätzen. Paul Pietrek erzählt stolz: "Ich glaube, meine Mutter und ich haben ein perfektes Verhältnis, wie man es sich wünscht. Sie gibt mir viele Freiheiten, wir reden miteinander über unsere Probleme, helfen uns gegenseitig, sie gibt mir Trost, ist sehr offen mir gegenüber. Und das wichtigste: Es gibt keinen wirklichen Streit bei uns. Meinungsverschiedenheiten bereden und klären wir."

Das Mütter die besten Zuhörer sind, kann auch Chris-tiane Hüttner bestätigen: "Meine über 80 Jahre alte Mama besuche ich regelmäßig und erzähle viel mit ihr. Sie ist einer meiner tollsten Gesprächspartner, weil sie jederzeit da ist, mir genau zuhört und immer Rat und Trost für mich hat. Außerdem bringt sie die Ruhe, wenn ich außer Atem bin."

"Das Tollste an meiner Mutti ist, dass ich viel darf, mit ihr über alles reden kann, wir Sachen miteinander machen wie zusammen shoppen gehen, sie mir bei Schulsachen hilft und wir immer gemeinsam abends essen", sagt Paul Hübner und verrät mit einem Lächeln: "Und was Kleines als Dankeschön für all diese Dinge hab ich bereits, was ich ihr am Sonntag schenken möchte."

   

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