Zu einem etwas anderen Konzert hatten die Heimatfreunde "Stri-Ze-Ku" am Sonntag in die Strinumer Dorfkirche eingeladen. Vor vollen Bankreihen und einer dicht besetzten Empore gestalteten junge Nachwuchskünstler ein vielseitiges Programm zum Muttertag.

Strinum. Zu Hauf strömten die Besucher am Sonntagnachmittag in die Kirche von Strinum. Zur großen Freude der Heimatfreunde "Stri-Ze-Ku" ließen sich zahlreiche Eltern, Großeltern und Gäste den Auftritt der Kinder anlässlich des Muttertages nicht entgehen. Mit Fotoapparaten und Videokameras bewaffnet hielten sie stolz die Darbietungen ihrer Sprösslinge im Bild fest.

Nachdem die Vereinsvorsitzende Heidemarie Natho das Publikum begrüßt hatte, folgte die erste von mehreren Rezitationen, die das Konzert abrundeten. In der passenden Kulisse des mit Birkenzweigen und Fliederblüten ausgeschmückten Gotteshauses trug Jennifer Bosse zum Programmauftakt Eduard Mörikes Gedicht "Sehnsucht nach Frühling" vor. Sie ist genauso in der Ortschaft Zernitz zu Hause wie weitere der angehenden Sänger und Musiker, die die Zuhörer mit Liedern und Instrumentalstücken unterhielten. Ein Geschwisterpaar aus Buhlendorf trat ebenso auf wie der Kindergartenchor der Zerbster Kita "Benjamin Blümchen".

Unter Leitung von Gudrun Fricke nahmen die Fünf- und Sechsjährigen die Anwesenden mit auf eine flotte Reise durchs Jahr, die mit dem lebhaften Tanz "Jetzt geht es los" ihren schwungvollen Anfang nahm. Spielerisch und voller Elan vertrieben die Steppkes den Winter, schüttelten die Frühjahrsmüdigkeit ab und trällerten wie die Vögel. Sie brachten Spaßlieder zu Gehör, bei denen die Dinge irgendwie verkehrt liefen oder gleich "Alles Banane" war. Singend stellten sie ihren Körper vor und betonten reimend, wie wichtig Freunde sind.

Auch den Hauptpersonen des Tages, ihren Müttern, widmeten die Mädchen und Jungen ein Lied. Dazu setzten sie sich auf den Schoß ihrer Mutti, drückten ihr eine gelbe Rose in die Hand und einen Kuss auf die Wange. Und da auch der Vatertag vor der Tür steht, bekamen die Väter ebenfalls ein liebevolles Ständchen.

Gemütlicher Ausklang

Den zweiten Teil gestaltete der Nachwuchs aus Zernitz und Buhlendorf. Gedichte zum Muttertag und über den Frühling wechselten sich ab mit gefühlvollen Gitarrenstücken. Daneben ertönten ein lustiges Kuh-Lied und "Komm lieber Mai". Mit dem "Ave Maria" von Franz Schubert, dargeboten auf dem Keyboard, endete das fast einstündige Programm. Mit kräftigem Beifall belohnte das Publikum die Nachwuchskünstler, die sich über eine süße Gage freuen durften.

Heidemarie Natho dankte all den fleißigen Helfern des "Stri-Ze-Ku"-Vereins, die zur Ausgestaltung des gelungenen Konzerts beigetragen hatten. Dieses klang gemütlich im Freien aus. Plaudernd ließen sich die Erwachsenen Kaffee und selbst gebackenen Kuchen schmecken. Unterdessen eroberten die Kinder lachend den Spielplatz.

 

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