Am vergangenen Freitag, zum letzten Schultag, waren die 57 Abiturienten des Gymnasiums Francisceum noch in Feierlaune. Diese Woche schon müssen die Schüler hochkonzentriert vor ihren Prüfungsbögen sitzen und beweisen, dass zwölf Schuljahre Früchte tragen. Nun gilt es, Gelerntes umzusetzen und sich auf einen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten.

Zerbst. "Ich möchte Fachinformatiker werden", erzählt Clemens Kubernath an seinem letzten Schultag. "Meine Bewerbungen werde ich aber erst nach den Prüfungen abschicken."


Es gibt aber auch Schüler, die erst die Prüfungen abwarten wollen, bevor sie sich für eine berufl iche Richtung entscheiden. So auch Lisa Schuboth: "Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich studieren will oder lieber eine Ausbildung mache. Auf alle Fälle möchte ich viel mit Menschen beziehungsweise Kindern zu tun haben." Ihre Freundin Carolin Buch weiß dagegen schon sehr genau, was sie nach dem Abitur machen möchte: "Ich werde mich wohl um eine Ausbildung zur Handelsfachwirtin im Dänischen Bettenlager oder bei Ikea bewerben."

"Mein nächstes Jahr ist schon geplant. Ich werde zum Bund gehen", berichtet Jakob Riecke. "Wenn es mir da gefällt, werde ich dort womöglich bleiben. Die Prüfungen machen mir eigentlich keine Angst."

Auch Carolin Buch und Clemens Kubernath fühlen sich sehr gut auf das Abitur vorbereitet. "Aber so sicher kann man sich da ja nie sein!", merkt Carolin noch an.

"Seit Montag dieser Woche laufen die Abiturprüfungen 2010", so Hans-Henning Messer, Direktor des Gymnasiums Francisceum. Somit geht ein zwölfjähriger Abschnitt zu Ende und für jeden Einzelnen beginnt etwas Neues.