Während der Spielplatz in Schora noch eine Rutsche erhält, soll am Feuerwehrgerätehaus eine Markise angebracht werden. Daneben sind Mittel für die Sanierung von Feldwegen im Haushalt für 2012 eingestellt, mit dem sich der Ortschaftsrat nun befasste.
Moritz l Seit der offiziellen Einweihung Anfang September lädt der neue Spielplatz in Schora den Nachwuchs zum Herumtollen ein. Inzwischen hat sich zu Doppelschaukel, Oberwippe und den Klettergeräten noch der angekündigte Sandkasten gesellt. Das teilte Ortsbürgermeister Thomas Wenzel auf der aktuellen Ratssitzung mit. Er erwähnte ebenfalls den angesäten Rasen, der nach Aussage von Jürgen Burkhardt mittlerweile gut angewachsen ist. Wie Wenzel weiter ausführte, soll die Zaunschließung nun mittels einer Hecke erfolgen. Bislang offen ist, ob künftig an der Straße ein Schild auf spielende Kinder hinweist. "Das liegt beim Ordnungsamt", informierte der Ortsbürgermeister über die ausstehende Entscheidung. Unterdessen ist der Vorschlag von Jürgen Burkhardt mit Zahlen unterfüttert, auf dem Spielplatz noch eine Rutsche zu errichten. Für diese sowie die Aufstellung von zwei Bänken sind im Haushaltsentwurf für 2012 insgesamt 7 500 Euro veranschlagt.
Weitere 5 100 Euro stehen für die Markise zur Verfügung, die am Feuerwehrgerätehaus von Schora angebracht werden soll. Mit der Überdachung der gepflasterten Fläche soll bei Veranstaltungen der Aufbau von Zelten entfallen. Darüber hinaus sind das vierte Jahr in Folge für den Fall, dass das Land endlich die durch Schora führende L51 grundhaft saniert, erneut die erforderlichen Eigenmittel der Ortschaft eingestellt. Hier handelt es sich um 300000 Euro, die für die Gestaltung der Nebenanlagen und den Regenwasserkanal kalkuliert sind. Dabei wird mit einer Förderung von 170000 Euro gerechnet.
Beim Blick auf die vorgesehenen Investitionen erkundigte sich Jürgen Burkhardt, weshalb der Beekenweg nicht schon dieses Jahr in Angriff genommen wird. Zumal er bezweifelte, dass es 2012 etwas mit dem Ausbau der L51 wird. Wie Thomas Wenzel ausführte, hängt der Zeitplan mit der ebenfalls vorgesehenen Erneuerung der dortigen Verrohrung zusammen. So ist die beabsichtigte Kamerabefahrung bis jetzt nicht passiert. "Das wird wohl erst was Mitte des Jahres", vermutete er. Erst wenn klar ist, wo es möglicherweise Schäden und Hindernisse gibt, könne festgelegt werden, was zu machen ist. "Die Befahrung bringt uns nicht weiter. Der Weg muss unabhängig davon gemacht werden", argumentierte Jürgen Burkhardt. "Verrohrung und Weg sind eins", bemerkte Hartmut Klabe. "Ich kann da anfragen, aber ich mache dir keine Hoffnungen", wandte sich Thomas Wenzel an Jürgen Burkhardt. Zugleich erläuterte er ihm, dass es sich bei Beekenweg und L51 um voneinander unabhängige Maßnahmen handelt. Verschiebt sich die eine, zieht das keine Verschiebung der anderen nach sich.
Fortgeführt werden soll dieses Jahr die Sanierung der Feldwege in der Gemarkung Moritz. Auf 18000 Euro bezifferte Thomas Wenzel die dafür vorhandenen Mittel. In dem Zusammenhang wies er ebenfalls auf die Bankettpflege hin, die an einigen Wegen neben dem Schnitt der Hecken, Sträucher und Bäume notwendig ist. Vor allem zwischen Moritz und Schora sah er dringenden Handlungsbedarf. Daneben ließ er nicht unerwähnt, dass sie mit dem bereits erfolgten Schieben und Instandsetzen unter anderem des Pflaumenweges nicht zufrieden sind.
Auf 1 900 Euro belaufen sich die Verfügungsmittel, die die Ortschaft 2012 beispielsweise für Veranstaltungen ausgeben kann. Zusätzlich veranschlagt ist ein Zuschuss an die Ortsgruppe der Volkssolidarität über 500 Euro. Weitere 500 Euro sind für das Informationsschild eingestellt, das am Hügelgrab errichtet werden soll.
Zu guter Letzt sprach Thomas Wenzel Kämmerin Evelyn Johannes und ihrer Mitarbeiterin Regina Werner ein Lob aus. Trotz der angespannten Finanzlage der Einheitsgemeinde Stadt Zerbst und der längst in Aussicht gestellten Konsolidierung sei es ihnen wieder gelungen, einen ausgeglichenen Haushalt zu erarbeiten. Die Ortschaft Moritz selbst muss 152600 Euro aus ihrer Rücklage entnehmen, um alle Ausgaben zu decken.
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....