
Sarah Piesick und Jessica Langner unterstützen seit einigen Monaten das Team des Europa-Jugendbauernhofs in Deetz. Begeistert absolvieren die beiden 16-Jährigen aus Magdeburg und Staßfurt dort ein Freiwilliges Ökologisches Jahr.
Deetz l "Wir haben einen sehr guten Griff getan", freut sich Ulrich Weimeister. "Beide sind sehr fleißig, umsichtig, tier- und landwirtschaftsbezogen." Lächelnd blickt der Leiter des Europa-Jugendbauernhofs zu Jessica Langner und Sarah Piesick hinüber. Die zwei 16-Jährigen leisten in der Deetzer Einrichtung gerade ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) ab. Noch bis zum 31. Juli werden sie das Team vor Ort tatkräftig unterstützen. Und das Aufgabenspektrum ist breitgefächert. Es reicht vom Füttern und Pflegen der Tiere über das Ausrichten von Veranstaltungen und das Weißen von Wänden bis hin zur Betreuung von Ferienkindern.
"Wir sind froh darüber, dass so junge Leute zu uns kommen."
Einrichtungsleiter Ulrich Weimeister
Die Tätigkeiten seien vielseitig. "Und es macht Spaß", erklären die Mädchen mit strahlenden Augen. Vor allem zieht es sie zu den Pferden, um die sie sich besonders gern kümmern. Das spiegelt sich ebenfalls in ihren Berufswünschen wider. "Ich möchte gern Pferdewirt werden", verrät Jessica. Den Hauptschulabschluss in der Tasche wollte die Magdeburgerin deshalb eine Freiwilliges Soziales Jahr in einer Pferdepension absolvieren. "Das hat nicht geklappt", erzählt die 16-Jährige, wie sie sich dann um eine FÖJ-Stelle bemühte. Vom Jugendbauernhof mit all seinen Schafen, Schweinen, Hühnern, Enten und Kaninchen war sie sofort begeistert. Genau wie Sarah. Die blonde Staßfurterin hatte sich nach der Realschule als Tierpflegerin beworben. Von der Möglichkeit eines FÖJ erfuhr sie von ihrem Vater, der zufällig darüber gelesen hatte. Die gebotene Abwechslung führte sie schließlich nach Deetz.
"Seit 2003 haben wir alljährlich über das FÖJ zwei Mädels auf dem Jugendbauernhof", blickt Ulrich Weimeister zurück. "Wir sind froh darüber, dass so junge Leute zu uns kommen." Während sie bislang über die Stiftung für Umwelt, Natur- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt vermittelt wurden, sind diesmal die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD) Träger des FÖJ. "Bewerbungen können aber auch direkt an uns geschickt werden", ergänzt der Einrichtungsleiter. "Unser Wunsch ist es, für die 14 grünen Berufe der Landwirtschaft zu werben", findet er, dass das FÖJ ideal für die berufliche Orientierung ist.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.