Der Ortschaftsrat Leps traf sich unlängst zu einem Außentermin. Gemeinsam sahen sich die Ratsmitglieder in Kermen, Leps und Eichholz um. Die Begehung der drei Ortsteile erfolgte zum einen in Vorbereitung der Haushaltsplanungen für 2011. Zum anderen sollte Bürgerhinweisen über Mängel und andere Belange nachgegangen werden.

Leps/Kermen/Eichholz. Wie Ortsbürgermeister Herbert Smolinski im Nachgang informierte, wurden eine Reihe von Anregungen aufgenommen, bei denen jetzt überlegt werden muss, ob und wie sie sich realisieren lassen. Dazu soll nun auch mit den zuständigen Ämtern der Zerbster Stadtverwaltung gesprochen werden.

So wurde am Sportplatz in Leps die Überlegung laut, den Jugendraum, den Lagerraum für Materialien der Ortsfeuerwehr und die Kegelbahn sowie die Tanzfläche einheitlich zu überdachen. In der Zerbster Straße könnte eine Fläche zum Parken mit Rasengittersteinen befestigt werden, lautete ein weiterer Vorschlag.

Am Gemeindehaus, Dorfstraße 12, fiel auf, dass etwas unternommen werden müsste, um künftig das Eindringen von Regenwasser zu vermeiden – entweder durch den Einbau einer neuen Eingangstür oder der Veränderung der Eingangsschwelle. Am Stall des gemeindeeigenen Grundstücks müsste derweil auf dem Giebelmauerwerk ein Blech zum Schutz des Mauerwerks angebracht werden. In der Dorfstraße sprach der Ortschaftsrat ebenfalls den Gehweg an, der in den Bereichen, wo Linden gefällt wurden, begradigt werden sollte.

Dem Friedhof statteten die Ratsmitglieder genauso einen Besuch ab. Sie verständigten sich darauf, den Kompostberg umzusetzen und diese Stelle neu zu gestalten. Auch die sogenannte "Grüne Wiese" für anonyme Bestattungen sollte mit einem geeigneten Schild versehen werden und die Eingangstür der Feierhalle zur Vermeidung von eindringendem Wasser ein Dach erhalten.

Der Ortschaftsrat stellte des Weiteren fest, dass die Löschwasserstelle an der Funder vom Schlamm zu befreien ist.

In Kermen gab es Hinweise zur Verbesserung des örtlichen Spielplatzes. Offen blieben die Bürgeranfragen, was mit der "Villa" geschehen soll, die immer mehr verfällt.

Auch in Eichholz drehten die Ratsmitglieder eine Runde. Sie stimmten darin überein, dass man versuchen sollte, das gemeindeeigene Gebäude, Eichholzer Weg 12, zu verkaufen. Unterdessen sollten die mächtigen Bäume im Ort einmal auf ihre Standfestigkeit überprüft werden. Außerdem ist angedacht, auf der Grünfläche vor der Gaststätte eine Sitzgelegenheit zu schaffen. In Eichholz kam die Sprache ebenfalls auf den nach Zerbst führenden Feldweg, der zum "Lutherweg" gehört, was den Ratsmitgliedern offiziell jedoch nicht bekannt ist.

Die Besichtigung habe dem Ortschaftsrat viele Hinweise gegeben, konstatierte Herbert Smolinski im Rückblick. Unter anderem auch zur Einhaltung der Ruhezeiten für laustarke Arbeiten wie Rasenmähen, Hämmern usw. Alle angesprochen Dingen sollen nun wie anfangs erwähnt beraten und ausdiskutiert werden.