Zur traditionellen Weihnachtsfeier des Zerbster Flugmodellsport- und Freizeitclubs wurden Kurt Niemitz, Achim Macke und Wolfgang Albert mit Auszeichnungen überrascht.

Steutz/Zerbst l Die Überraschung ist gelungen. Sichtlich gerührt und mit feuchtem Glanz in den Augen nehmen Kurt Niemitz (81), Achim Macke (73) und Wolfgang Albert (72) die unerwartete Auszeichnung ihrer Vereinsfreunde des Flugmodellsport- und Freizeitclubs Zerbst entgegen. "Ihr werdet von uns heute als unsere ,Helden der Jugendarbeit\' in Gold geehrt", bittet Karl-Heinz Kriecheldorf die erfahrenen Bodenpiloten nach vorn.

Die gesellige Weihnachtsfeier in der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte Steutz bietet den idealen Rahmen sowie den passenden Ort für die Würdigung. Immerhin finden hier alljährlich die Jugendmodellflugtage statt. Und die Nachwuchsarbeit ist es, in der sich die Drei anerkennende Verdienste errungen haben. "Achim, Wolfgang und Kurti bieten seit Jahrzehnten Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Ihr habt unseren Kindern und auch so manch Erwachsenem das Bauen und Fliegen von Flugmodellen gelehrt", erklärt Kriecheldorf und betont: "Durch eure unermüdliche Geduld und Einsatzbereitschaft habt Ihr eure Liebe zum Flugmodellbau an unsere Kinder weitergegeben". Durch ihr Engagement seien die Mädchen und Jungen nun erfolgreiche Modellpiloten. Zugleich erinnert er an die Wurzeln des Zerbster Flugmodellbaus, die bis zur 1964 gegründeten Station Junger Naturforscher und Techniker zurückreichen. "Es ist eine tolle Geschichte, was ihr da aufgebaut habt."

"Für all das und dafür, dass ihr immer für uns da seid, sagen wir Euch heute danke", spricht Kriecheldorf allen Anwesenden aus dem Herzen. Die Nachwuchsmodellflieger Vincent Paul Kilz, seines Zeichens deutscher Jugendmeister im RC-Segelflug sowie F3B-Vize-Meister Paul Lehmann und Otto Besener überreichen die goldenen Medaillen. "Da haben wir nichts von mitgekriegt", gesteht Wolfgang Albert lächelnd.

Über eine weitere goldene Medaille darf sich Bernd Falkenberg (68) freuen, der an dem Abend nicht anwesend war. Er wird als "Held des Vereins" ausgezeichnet. "Denn er schafft viele Voraussetzungen für die Vereinsarbeit durch ständige Sponsorensuche und deren Pflege", weist Kriecheldorf auf die wichtigen, im Hintergrund von ihm geleisteten Tätigkeiten hin.

 

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