Magdeburg (kt) l Endzeitstimmung herrscht am heutigen Sonnabend (4. Januar) ab 19.30 Uhr im Magdeburger Schauspielhaus an der Otto-von-Guericke-Straße. Auf dem Programm steht das Stück "Nach dem Ende" von Dennis Kelly. Regie für die Magdeburger Werkstatt-Inszenierung führte die junge Regisseurin Carlotta von Haebler.

Nach dem Ende der Welt geht das Leben weiter - notfalls in einem Bunker. In einen solchen hat Mark seine Kollegin Louise gerettet, nachdem Terroristen mit einer Atombombe alles in Schutt und Asche gelegt haben. Louise hat keine Erinnerung an den Anschlag, ihre letzte Erinnerung ist das Ende ihrer Abschiedsparty, auf der sie sich mit Mark gestritten hat. Schon länger ist Mark in Louise verliebt, doch sie hat ihn stets freundlich auf Distanz gehalten. Jetzt muss sie seine Nähe suchen: Der Bunker gehört Mark und mit ihm die Nahrungsvorräte. Wie wird er mit dieser Macht umgehen? Zu welchen Zugeständnissen ist Louise bereit?

Dennis Kelly, geboren 1968 in London, schrieb mit "Nach dem Ende" ein klaustrophobisches Kammerspiel und gleichzeitig das Porträt einer durch das Thema "Terrorismus" vollkommen verunsicherten Gesellschaft.

Auf der Schauspielbühne in Magdeburg agieren Louise Marlène Meyer-Dunker Mark Jeremias Koschorz.