Magdeburg. Eine Krankenschwester ist am Donnerstagmorgen bei einem Arbeitsunfall in der Magdeburger Pawlow-Klinik in ein Röntgengerät eingeklemmt worden. Die Frau erlitt dabei Quetschungen und musste medizinisch behandelt werden. Am Anfang war befürchtet worden, dass das Gerät noch laufe. Das stellte sich aber als falsch heraus. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Krankenschwester keiner erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt.

Wie genau es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Nach Informationen der Volksstimme handelt es sich bei dem Apparat um eine Gammakamera., ein diagnostisches Gerät der Nuklearmedizin, bei dem Patienten liegend mit einer Langzeitkamera auf Veränderungen im Körper untersucht werden können.

Laut Feuerwehr wurde die Krankenschwester mit ihrem linken Arm zwischen Bett und Kamera-Mechanik in dem Gerät eingeklemmt. Für die Bergung der Frau wurden auch Medizintechniker der Magdeburger Uni-Klinik geholt. Allerdings konnte die Krankenschwester auch ohne die Hilfe der Experten von der Feuerwehr befreit werden.

Eigentlich haben solche Geräte Sensoren, die solche Unfälle verhindern sollen. Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, untersucht laut Einsatzleitung nun das Gewerbeaufsichtsamt.