Neue Neustadt (mp) l Deutschland diskutiert nach dem Coming-out von Ex-Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger über Homophobie. Im Kino ist das Thema schon lange angekommen. Jüngst widmete sich der Film "Blau ist eine warme Farbe" der lesbischen Liebe zwischen zwei Jugendlichen, basierend auf einem gleichnamigen französischen Comic von Julie Maroh. Das emotionale Drama wird heute im Studiokino, Moritzplatz 1, um 20 Uhr gezeigt. Bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ist der Film mit dem Preis der Goldenen Palme (bester Film) ausgezeichnet worden, für Diskussionen sorgten im Vorfeld des Starts explizite Sexszenen der beiden Hauptdarstellerinnen.

Worum geht es? Freunde bestärken die 15-jährige Schülerin Adèle Sex mit dem älteren Mitschüler Thomas zu haben. Für kurze Zeit werden beide ein Paar, Adèle beendet aber die Beziehung. Zwischenzeitlich ist Adèle in der Fußgängerzone eine junge, anscheinend lesbische Kunststudentin mit blaugefärbten Haaren, Emma, aufgefallen, zu der sie sich auf den ersten Blick hingezogen fühlt. In der Schule kommt es zum Bruch mit den Freundinnen, Adèle verschweigt ihre leidenschaftliche Beziehung vor ihren Eltern, sie gibt Emma als Nachhilfelehrerin aus.

"Blau ist eine warme Farbe" läuft außerdem morgen und am Sonnabend jeweils um 20 Uhr, am Dienstag, 21. Januar, um 16.30 Uhr und am Mittwoch, 22. Januar, um 20 Uhr im Programm des Studiokinos.

Das Programm: www.studiokino.com