NeueNeustadt l Eine langsame Internetverbindung kann für ein Unternehmen im digitalen Zeitalter ein entscheidender Wettbewerbsnachteil sein. Weil auch in der Neustadt das Surfen mitunter nur im Schneckentempo möglich ist, hatte die Geschäftsstraßenmanagerin für die Lüneburger und Lübecker Straße, Birgit Schmidt, in dieser Woche Unternehmer, Gewerbetreibende, Hauseigentümer und interessierte Anwohner zu einer Informationsveranstaltung zum Thema eingeladen. Auch das Wirtschaftsdezernat der Stadt unterstützte das Treffen.

Bereits im Vorfeld war der Bedarf abgefragt worden, auf einer Stadtteilkarte waren die Nachfragen entsprechend markiert. 35 Neustädter waren schließlich in den Moritzhof gekommen, um aus erster Hand Informationen über schnelles Internet zu erhalten. Vertreter der Deutschen Telekom sowie der beiden lokalen Anbieter MDDSL und MDCC stellten die bereits vorhandenen Versorgungsmöglichkeiten via DSL oder Breitband sowie weitere Erschließungspläne vor.

Demnach haben alle drei Anbieter in der Neustadt bereits "schnelles Internet" in ihrem Portfolio. Während MDCC und MDDSL auf Nachfrage standortkonkret einen Anschluss herstellen, baut die Telekom ihr Kabelnetz flächendeckend aus und kann dann die einzelnen Gebäude und Nutzer anschließen. Die beiden lokalen Wettbewerber bieten den Anschluss mit dem gewünschten Nutzungstarif zuzüglich eines Baukostenzuschusses an, dessen Höhe vom Standort der Nutzeranfrage, der Entfernung zum vorhandenen Netz und der Anzahl der Nutzungsinteressenten abhängt.

Wie außerdem zu erfahren war, baut die Telekom derzeit ihr Netz in der Neustadt mit Glasfaser aus und will nun den Stadtteil noch in diesem Jahr, konkreter bis zum Herbst, flächendeckend erschlossen haben. Danach können Nutzer einen Internet-Anschluss mit Wahltarif erhalten.

Für einen schnellen Hausanschluss, egal ob über Kabel oder Funk, gibt es aber bei allen drei Anbietern eine wesentliche Voraussetzung: die Zustimmung des jeweiligen Gebäudeeigentümers. D.h. dass Privatnutzer zuerst ihren Vermieter um Erlaubnis fragen müssen.

Weitere Infos zum Thema und Kontaktadressen zu den Anbietern unter www.neustadt-aktiv.de.

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