Magdeburg/Halle l Ein erster Runder Tisch für die Mode- und Textilwirtschaft in Sachsen-Anhalt findet am kommenden Montag. 17. Februar, im Stadthaus von Halle statt. Mit von der Partie sein wird an diesem Tag auch der Magdeburger Wirtschaftsbeigeordnete Rainer Nitsche als Teilnehmer an einer Podiumsdiskussion. Thema ist in dieser die "Aufstellung der regionalen Infrastrukturen in der Mode- und Textilindustrie".

Zwar schien die Tradition Magdeburgs als namhafter Standort für Mode schon vor Jahrzehnten abgerissen zu sein, und seit dem Ende der Modeausbildung an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule hatte die Landeshauptstadt keine überregionale Bedeutung in der Modeausbildung wie die Burg Giebichenstein als staatliche Kunsthochschule in Halle. Dennoch ist Magdeburg längst kein Niemandsland - was auch der Magdeburger Stadtverwaltung bewusst ist. Rainer Nitsche erläutert: "Unter dem Motto ,Otto macht Mode` konnte die Landeshauptstadt zuletzt im Rahmen der Berliner Fashion Week ihren kreativen Design-Nachwuchs überregional vorstellen."

Ziel des Runden Tischs in Halle ist es, die Vertreter der Mode- und Textilwirtschaft mit Modedesignern, Modelabels, Bildungseinrichtungen, der verarbeitenden Industrie, Groß- und Einzelhandel, Förderern, Politikern und Medien ins Gespräch zu bringen. Den Initiatoren geht es darum, der landesweiten Schwäche an Produktions- und Handelskapazitäten entgegenzuwirken. Aktuelle Kritikpunkte in dem Wirtschaftsbereich sind eine fehlende Vernetzung in der Wertschöpfungskette und das Fehlen spezifischer Förderinstrumente.

Übrigens: Ein Akteur der Magdeburger Modeszene ist die Schule für Mode und Design. Diese stellt sich am 19. Februar während des 2. KreativSalons vor. Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es unter www.kreativsalon-magdeburg.de im Internet.

Interessenten für die Veranstaltung am Montag, 17. Februar, in Halle können sich unter www.kreativmotor.de anmelden.