Magdeburg l Der Askanische Platz ist für Straßenverkehrsteilnehmer aktuell Magdeburgs gefährlichste Kreuzung. Das geht aus der Unfallstatistik für 2013 hervor, die der Leiter des Polizeireviers Magdeburg, Walter Seifert, am Dienstag vorgestellt hat.

57 Mal krachte es im vergangenen Jahr auf dem Askanischen Platz, darunter neben Blechschäden zwölf Unfälle mit Personenschäden (eine schwer verletzte Person und zwölf Leichtverletzte). In der Liste der Unfallschwerpunkte folgen die Kreuzung Ernst-Reuter-Allee/Otto-von Guericke-Straße (47 Unfälle), Uniplatz (41) und Hasselbachplatz (40).

Die Statistik will die Polizei nun in der gemeinsamen Verkehrsunfallkommission mit Verantwortlichen der Stadt Magdeburg auswerten, um Konzepte zum Gegensteuern für die insgesamt sechs benannten Unfallschwerpunkte zu finden. Die gute Nachricht: "Die Gesamtzahl der Unfälle ist auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gefallen", sagte der Leitende Polizeidirektor Seifert. Von 2012 auf 2013 sank die Gesamtzahl von 9001 auf 8854 (-147, Höchststand 2010: 9455). Allerdings kamen im Vorjahr 8 Menschen auf Magdeburgs Straßen ums Leben, doppelt so viele wie 2012. Fünf Fußgänger, ein Kind als PKW-Insasse und zwei Radfahrer starben. Seifert: "Jeder Einzelne ist einer zu viel, hier ist unser Ziel eine Null!"