Das Porgramm gibt es unter www.ottonentheater.de - und Tickets im Vorverkauf u.a. unter www.biberticket.de und unter Telefon 0391-5999700.

Magdeburg l Zum sechsten Mal findet in Magdeburg das Editha-Fest statt. Termin ist der 17. Mai ab 10 Uhr im Kulturhistorischen Museum, im Dom zu Magdeburg und im Roncallihaus. Am Dienstag haben Akteure und Unterstützer um Uta Luise Zimmermann-Krause das Programm vorgestellt.

Geboten werden am Festtag wissenschaftliche Vorträge, Musik, ein Gedenken an die 946 gestorbene erste Frau Ottos des Großen und Namensgeberin des Festes sowie eine als Theaterstück aufbereitete Betrachtung der ottonischen und der Reformationszeit.

Gunnar Schellenberger – CDU-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Kulturausschusses – sieht das Edithafest als Baustein für das kulturtouristische Gesamtkonzept der Region. Neben den inzwischen etablierten Veranstaltungen rund um die Ottonen in der Landeshauptstadt sieht er beispielsweise die prähistorische Kreisgrabenanlage in Pömmelte-Zackmünde. Das Gelände soll für Besucher nutzbar gemacht werden und damit neben den Aktivitäten in Magdeburg einen weiteren attraktiven Baustein liefern.

"Kiliansaltar und Martins Gans" lautet der Titel eines Theaterstücks aus der Feder von Uta Luise Zimmermann-Krause, das im Rahmen des Festes am 17. Mai ab 17 Uhr im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums uraufgeführt wird. Unter den Akteuren sind der Student Emre Yunar als Otto I. und die Schülerinnen Hannah Werner als Königin Editha sowie Paula Vogel als deren Schwester Elgifu. "Wir proben derzeit etwa einmal pro Woche", sagt Emre Yunar. Seit Oktober laufen die Arbeiten an dem Stück – ein ausreichend langer Zeitraum wohl, um sich in den Stoff gründlich einzuarbeiten und um weitestgehend frei von Nervosität zur Premiere auf die Bühne zu treten. "Zurzeit jedenfalls verspüren wir kein Lampenfieber", gibt Editha-Darstellerin Hannah Werner während der Präsentation des Programms im Kulturhistorischen Museum zu Protokoll.

Immerhin: Für ungewohnte Erfahrungen sorgt die Arbeit allemal. Paula Vogel berichtet davon, dass die Gewänder vorsichtig behandelt werden wollen: "Sie sind zwar nicht unbequem, aber man muss eben höllisch aufpassen, nicht auf den Stoff zu treten und die Kleider zu beschädigen."

Dass derweil Editha und Martin Luther als Vertreter verschiedener Epochen aufeinandertreffen, hat durchaus seinen Sinn: "In dem Stück geht es uns darum zu zeigen, welche Umbrüche es zwischen Christianisierung der Region und den Veränderungen während der Reformation gegeben hat", erläutert die Autorin.

Weitere Informationen in der Mittwochausgabe der Magdeburger Volksstimme.

Edithafest in Magdeburg

Großer Bahnhof beim Edithafest in Magdeburg. Hier klicken für die Bilder.


  • Quelle: Peter Ließmann


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