Magdeburg (ri) l Modest Mussorgskys Ouvertüre zur Oper Chowanschtschina, Peter Tschaikowskys Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 und Sergej Prokofjews Sinfonie Nr. 7 cis-Moll op. 131 - mit diesen drei Werken entführen Daniel Röhm am Klavier, die Magdeburgische Philharmonie und Pawel Poplawski am Dirigentenpult die Zuhörer in die Weiten Russland.

Gelegenheit bietet heute die achte Runde der Sinfoniekonzert-Reihe des Theaters Magdeburg. Dabei stellen die Musiker drei Komponisten gegenüber, die drei sehr unterschiedliche Facetten Russlands repräsentieren: Mussorgsky thematisiert das russische Zarentum. Tschaikowsky repräsentiert derweil den der westlichen Romantik aufgeschlossenen Künstler. Und Prokofjew steht zumindest mit seinem Spätwerk auch für die speziellen Bedingungen, die das Schaffen von Künstlern in der Ära des sozialistischen Realismus ab den 1940er Jahren in der Sowjetunion beeinflussten.

Das 8. Sinfoniekonzert erklingt am 18. April, 19.30 Uhr, im Opernhaus.