Magdeburg l Während bundesweit die Zahl der Wohnungseinbrüche rasant gestiegen ist (Volksstimme berichtete), ist die Zahl der erfassten Taten in Magdeburg zuletzt leicht gefallen. So wurden im Jahr 2012 insgesamt 522 Taten erfasst, im vergangenen Jahr waren es 509. Auch wenn die erfassten Einbrüche weniger sind, ist das Niveau konstant hoch. Denn 2011 waren es 459 erfasste Taten. Die Polizei geht davon aus, dass die Dunkelziffer viel höher ist.

Bundesweit war die Zahl der erfassten Fälle zuletzt gestiegen. Auch in Sachsen-Anhalt. So registrierte die Polizei im vergangenen Jahr landesweit fast 2600 Wohnungseinbrüche. Das war der höchste Stand der letzten fünf Jahre. Die meisten Einbrüche passierten nachts. Wobei hier die Zahlen fallen. Fast jeder dritte Wohnungseinbruch passiere mittlerweile am Tag.

Dass man sich vor Einbrüchen schützen kann, zeige die Erfahrung der Polizei. "Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert", heißt es in der Polizeistatistik.

Zu den wichtigsten Verhaltensregeln gehören: "Auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen: Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese immer zweifach ab." Auch sollten Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen versteckt werden. "Einbrecher kennen jedes Versteck", heißt es.