Magdeburg (ad) l Sechs Jugendliche "Bahnsurfer" im Alter zwischen 15 und 17 Jahren hatten in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch mehr Glück als Verstand. Bei dem Versuch, auf einem Güterzug zu surfen, haben die Jugendlichen sich verletzt, erlitten Schürfwunden und Prellungen. Vier mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Was war passiert? Die Freunde kletterten laut Bundespolizei kurz vor Mitternacht auf einen Zug am Hauptbahnhof Magdeburg. Nachdem der sich plötzlich in Richtung Halle in Bewegung setzte und mit 100 Stundenkilometern durch die Nacht fuhr, setzten die "Bahnsurfer" per Handy einen Notruf ab.

Der Güterzug wurde durch die Notfallleitstelle der Bahn im Bereich Sachsendorf gestoppt. Kurz davor hatte der Zug die Geschwindigkeit bereits aufgrund einer Baustelle reduziert. Diese Gelegenheit nutzten die Jugendlichen und sprangen in die Bahnböschung hinab.

Bei dem Sprung zogen sie sich Schürfwunden und Prellungen zu. Die Jugendlichen wurden noch vor Ort durch den Rettungsdienst ambulant behandelt. Vier wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Laut Bundespolizei erwartet die "Bahnsurfer" eine Ordnungswidrigkeitsanzeige.