Magdeburg (kt) l Valentins Leben gerät aus den Fugen: Nach einem Snowboardunfall wird er zum Rollstuhlfahrer, befindet sich über Nacht im Heim und wird von seiner Mutter gezwungen, an einem Theaterprojekt für Behinderte teilzunehmen. Das einzig Schöne am Heimleben ist die Pflegerin Mira, die aber in festen Händen ist. Valentin entscheidet sich, den Kampf mit dem gesunden, erfolgreichen und gut aussehenden Nebenbuhler Marc aufzunehmen. Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus als Komplizen an, und Valentin entdeckt, dass seine Mitstreiter zwar behindert, aber keineswegs bescheuert sind. Und echte Freunde ziehen so ein Ding gemeinsam durch.

"Vielen Dank für nichts" (CH/D 2013) ist der vierte Spielfilm in Co-Regie von Oliver Paulus und Stefan Hillebrand. Er bringt erneut den herrlich verschrobenen Stil der beiden Filmemacher auf die Leinwand. In ihrer neuen Komödie balancieren sie irrsinnige Einfälle und schmerzliche Tragik meisterhaft aus. Meilenweit vom typischen Betroffenheitskino entfernt.

"Vielen Dank für nichts" ist noch bis zum 18. Juni täglich auf dem Moritzhof am gleichnamigen Platz in der Neuen Neustadt zu sehen. Die Vorstellung am heutigen Donnerstag (5. Juni) beginnt um 20.15 Uhr.