Magdeburgs Sportanlagen sind - wie der Jahnsportplatz - mehrheitlich in der Hand der Sportvereine. Sie kümmern sich um die Pflege und bekommen dafür Zuschüsse von der Stadt. Das funktionierte jahrelang dank Ehrenamtlern - und nicht zuletzt dank ABM-Stellen, Ein-Euro-Jobs oder Bürgerarbeit.

Deren Ende lässt das System nun wanken. Schon jetzt ist klar, dass die angekündigten neuen Ein-Euro-Jobs für die Sportplätze schon allein zahlenmäßig die Bürgerarbeit nur zum Teil ersetzen werden. Und das zunächst auch nur für ein paar Monate. Das Beispiel Arminia könnte sich noch oft wiederholen, weil Ehrenamtler mit Platzpflege, Schulsport und Co. plötzlich überfordert sind. Kommune und Vereine müssen neu verhandeln.

Und ein Plan B muss her, falls eines Tages überhaupt keine Arbeitsgelegenheiten im Sportbereich mehr gefördert werden. Es gilt, einen Kompromiss zwischen (noch) mehr Ehrenamt und mehr Kosten für beide Seiten zu finden.