Magdeburg l Die drei Doubles von Grandprix-Gewinnerin Conchita Wurst waren nicht nur die Publikumslieblinge, sondern auch die Gewinner des "Red Bull Student Boat Battles", das der österreichische Getränkehersteller zum zweiten Mal nach 2012 im Wissenschaftshafen ausrichtete.

Eigentlich bereits für Mittwoch angesetzt, machten die Unwetterwarnungen den Duellanten einen Strich durch die Rechnung. Das Ordnungsamt untersagte den Wettkampf aus Sicherheitsgründen. Bei bedeutend besserem Wetter traten somit am Donnerstag 16 Teams der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal im KO-Verfahren gegeneinander an.

Zu dritt in schmalen Paddelbooten, zwei sitzend, einer mit Lanze stehend, fuhren die Gegner aufeinander zu. Der Geschicktere blieb stehen, der andere nahm unter dem Gejohle der knapp 700 Zuschauer ein Bad im Hafenbecken. Der besondere Reiz: Jedes Team trat in mehr oder weniger originellen Kostümen an und zeigte einen eigenen Tanz, um die Stimmung anzuheizen. Die "Supergeilen OP-Brüder" hielten sich z.B. an den bekannten "supergeilen" Werbespot. Selbst ein Uni-Dozent wagte sich in eins der Boote. Andere Teams hießen "Harry Otter und die Lanze des Schreckens" oder die "Tabellenletzten".

Eben diese, Vertreter der Hochschule, siegten beim ersten Bootskampf 2012 und traten auch dieses Mal im finalen Duell an. Doch hier unterlagen sie den drei Conchitas, die somit den Sieg für die Uni davon trugen. Neben Ruhm und Ehre des Titels können sie sich u.a. über Festivaltickets freuen.

Ob der Spaßwettkampf fortgeführt wird, konnte Michael Strobel, Organisator vor Ort, noch nicht sagen. "Das ist komplett offen", erklärte er auf Nachfrage.