Magdeburg l Am 6. Juli, fällt zum zweiten Mal die Klappe für den Magdeburger Polizeiruf 110. Mit Spannung erwarten die Elbestädter ihren Hauptstadtkrimi um das Ermittlerduo Brasch und Drexler, gespielt von Claudia Michelsen und Sylvester Groth. Nachdem die erste Folge "Der verlorene Sohn" am 13. Oktober vergangenen Jahres mit 8,59 Millionen (beinah jeder Vierte) Zuschauern einen Einstand nach Maß feierte, dürfte auch die zweite Folge "Abwärts" die Zuschauer an die Mattscheibe fesseln. Wieder haben Brasch und Drexler einen kniffligen Fall zu lösen. Wieder ist nichts wie es scheint. Im Straßenbahndepot in Westerhüsen wird der 21-jährige Danilo Rink, gespielt von Florian Gierlichs, Schauspielschüler aus Mainz, tot aufgefunden. Er wurde erschlagen.

Wird aus dem Duo ein Ermittler-Trio?


Für die Polizei ist Danilo Rink kein Unbekannter. Brasch und Drexler entscheiden sich deshalb, den Sozialarbeiter Peter Ruhler, gespielt von Peter Jordan,hinzuzuziehen, der den jungen Mann seit Jahren betreut. Erste Ermittlungen ergeben, dass der vorbestrafte Danilo Rink einen 15-jährigen Jungen brutal bedrohte. Nur ein einziger Mann hatte versucht, dem Jungen zu helfen, alle anderen Fahrgäste waren ausgestiegen.

Zur Überraschung der Kommissare soll Peter Ruhler dieser Mann gewesen sein. Ehe Brasch und Drexler den Sozialarbeiter dazu jedoch befragen können, taucht Ruhler unter. Auch von dem 15-jährigen Lukas Schenker, gespielt von Lukas Schust, fehlt jede Spur.

Beim Finden des Täters bekommen Brasch und Drexler dieses Mal jedoch Verstärkung. Kollege Mautz, gespielt von Steve Windolf, will nicht am Schreibtisch versauern, sondern bei der Suche nach dem Mörder helfen. Und das tut er - zumindest soweit Einzelgänger Drexler es zulässt.

Ob es ihm gelingt, Drexler für sich zu gewinnen und aus dem Ermittler-Duo womöglich ein Trio wird, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Ebenso wenig, welches weitere Familienmitglied der Kommissare auftaucht.

Kein Geheimnis ist dagegen, dass es winterlich wird. Magdeburg zeigt sich im weißen Kleid, gänzlich mit Schnee bedeckt. Das Schleinufer, die ehemalige JVA, der Magdeburger Ring sowie Trogbrücke, Petriförder, ZOB und viele verlassene, dunkle Ecken der Stadt tauchen immer wieder in kleinen Sequenzen auf. Wer mehr wissen will, sollte die Ausstrahlung des 2. Magdeburger Polizeirufes am 6. Juli, 20.15 Uhr im Ersten, keinesfalls verpassen!

Während die zweite Folge über die Mattscheibe flimmert, beginnen bereits die Dreharbeiten zur dritten Folge. Am 1. Juli soll es losgehen. Und scheinbar erwartet die Krimi-Fans eine rasante Folge. Denn für PS-starke Szenen sucht der Komparsenzirkel schnellstmöglich eine Motorradfahrerin.

Komparsen für 3. Polizeiruf gesucht


"Wir brauchen zwar keine Stuntfrau, aber eine Dame, die eine sichere und sportliche Fahrweise beherrscht - vorzugsweise auf einer Enduro mit mehr als 500 Kubikzentimeter", erklärt Christian Ladtsch, Kopf der Agentur. Zudem solle sie zwischen 25 und 40 Jahre alt sein und Konfektionsgröße 38 bis 42 haben. Gedreht werden soll an mehreren Tagen. An welchen, kann gegebenenfalls abgesprochen werden.

Wer Interesse hat, kann eine E-Mail mit Angabe des Namens, Alters, Konfektionsgröße, Kontaktdaten und ein paar Zeilen zu bisherigen Fahrerfahrungen (Dauer, Maschine) sowie einem Ganzkörperfoto an kontakt@komparsenzirkel.de senden. Neben einer Motorradfahrerin werden weitere Komparsen gesucht.

Hierfür wird am 5. Juli, ab 11 Uhr, wieder ein großes Casting im Opernhaus Magdeburg stattfinden. Demnächst Infos zur Komparsensuche: www.komparsen-zirkel.de

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