Magdeburg l In Magdeburg werden zunächst sechs Beamte auf Streife in den Stadtgebieten geschickt. Polizeipräsident Andreas Schomaker begrüßte sie im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Magdeburg und informierte sie über ihr zukünftiges Aufgabengebiet. Die Regionalbereichsbeamten sind ein Produkt der Polizeistrukturreform. Sie sollen den Kontakt zum Bürger erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Im Gegenzug werden Polizeidienststellen geschlossen.

"Die Beamten werden als Ansprechpartner für verschiedene Stellen wie Schulen, Vereine und Unternehmen fungieren. Neben der Präventionsarbeit umfasst ihr zukünftiges Aufgabengebiet auch die Durchführung von Bürgersprechstunden und Fußstreifen", erläuterte Schomaker. Die bisher sechs Regionalbereichsbeamten sollen bis zum Jahresende auf 22 aufgestockt werden. Die Beamten werden vorerst in diesen Stadtgebieten eingesetzt:

- Reform/Lemsdorf/ Leipziger Straße;

- Bereich Barleber See / Gewerbegebiet Nord/Neustädter See/Rothensee/Industriehafen;

- Bereich Neue Neustadt / Alte Neustadt:

- Bereich Sülzegrund / Kannenstieg|Neustädter Feld

- Bereich Diesdorf/Stadtfeld West.

Im Rahmen von Fußstreifen sollen die Beamten Präsenz zeigen und so für den Bürger ansprechbar sein, sagte ein Sprecher. Die Polizisten sind aber auch über ihre Büros für Sprechstunden und Terminvereinbarungen erreichbar (Daten unter den Fotos). Seit dem 1. Juli versehen insgesamt 28 Beamte ihren Dienst als Regionalbereichsbeamte in der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord, die das nördliche Sachsen-Anhalt umfasst. Insgesamt 155 Regionalbereichsbeamte sollen bis zum Jahresende in der Polizeidirektion Nord eingesetzt werden.

 

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