Magdeburg l In Magdeburg wird am Sonnabend an der und über die Elbe diskutiert. Anlass ist der 7. Elbekirchentag, bei dem sich alles um den Fluss und die Auseinandersetzung mit ihm dreht. So setzt sich auch das Programm zusammen. Neben Information, Spaß und Spiel setzen die Veranstalter (siehe Info-Kasten) auch auf kontroverse Debatte um Fragen der Elbe-Nutzung. Höhepunkt ist die Gesprächsrunde am Sonnabendnachmittag. Unter dem Thema "Naturschutz versus Menschenschutz" treffen unter anderem OB Lutz Trümper, Stefan Leiner von der Europäischen Kommission, BUND-Präsident Herbert Weiner, Angela Stephan von der Bürgerinitiative Pro Elbe sowie der Umweltbeauftragte der Evangelischen Kirche Hans-Joachim Döring und Felix Stenschke vom Bundesverkehrsministerium, zuständig für Wasserstraßen und Schifffahrt, aufeinander.

"Wir hoffen zu allen Programmpunkten auf guten Zuspruch", sagt Superintendent Stephan Hoenen, der mit seinen Partnern für das Programm verantwortlich zeichnet. Es solle "ein Fest für die ganze Familie" werden. Eingeladen ist wirklich jeder, dem die Elbe am Herzen liegt", wirbt auch Domprediger Giselher Quast.

Eröffnet wird der Elbekirchentag am Sonnabend um 14 Uhr durch den Magdeburger Superintendenten Stephan Hoenen im Domgarten. Anschließend wird eine Bibelarbeit mit Robert Jones aus der Partnerdiözese Worcester (England) angeboten. Im Dom gibt es eine musikalische Vesper (18 Uhr) und einen "Abend am Fluss" mit dem Sax´n-Anhalt-Orchester sowie einem Offenen Singen mit Martin Wagner, Direktor des Opernchores Magdeburg, und eine Feuerjonglage. Ein Nachtgottesdienst "andernorts" auf der restaurierten Hubbrücke (22 Uhr) mit Tänzern und Schauspielern beendet den Tag.Am Sonntag wird auf einer Bühne auf dem Domfelsen ein Abschlussgottesdienst (10 Uhr) mit Elbtaufen gefeiert. Danach kann ab 14 Uhr am Wasserfall in der Alten Elbe gebadet werden.