Magdeburg l Der bange Blick richtet sich gen Himmel. Einzig die Frage, ob das Wetter während des Schrotefestes mitspielt, ist unbeantwortet. "Alles andere haben wir organisiert, damit das Stadtteilfest die Besucher anspricht", so Knop. Die Planungen für das Festwochenende sind bereits mit dem Ende der 13. Schrotefestes angelaufen. Die Organisation wird im ehemaligen Bördedorf von Ehrenamtlichen übernommen. "Die Aufgaben werden von Jahr zu Jahr mehr, daher sind wir auf der Suche nach Unterstützern, die sich im Verein mit einbringen", sagt Hilmar Knop.

Auch das Schrotefest selbst setzt auf Mitmach-Aktionen - die Besucher können beispielsweise am Sonnabend ein eigenes Quietscheentchen (siehe nebenstehende Programmübersicht) in das Entenrennen auf der Schrote schicken, um einen der Preise wie einen Fernseher abzuräumen. Stunden zuvor wird beim Skatturnier der beste Kartenspieler ermittelt. "Auch hier werden noch Anmeldungen angenommen. Das Turnier ist für jeden offen", verweist der Vereinsvorsitzende.

Apropos offen: Dies gilt auch für das Vereinsheim am Torplatz 4. Ernst Vogel aus Diesdorf wird dort am Sonnabend eine Ausstellung mit seinen Bildern und damit auch eine neue Reihe des Bürger- und Heimatvereins eröffnen: "Die Ausstellung ist der Auftakt der Kunstaktionen, die wir während des Sommers anbieten. Im Bürgerhaus können sich Künstler und Gruppen vorstellen und ihre Werke ausstellen und anbieten." Eine Kontaktaufnahme ist über die Internetseite des Vereins sowie per Telefon unter 0162/106 62 06 möglich.

Als Höhepunkt des Festes steht am Sonntag das Seifenkistenrennen auf der Hollehochstraße an, die aufgrund von Kanalarbeiten mit einem neuen Belag versehen wurde, "der die Straße zu einer echten Rennstrecke macht", so Knop. Das Starterfeld kann noch erweitert werden, bis die Seifenkistenkommission die Renner abnimmt. "Die Kisten müssen lenkbar sein und über Bremsen verfügen. In die Bewertung der Jury gehen übrigens neben den Zeiten auch Kriterien wie Fanunterstützung ein", sagt Hilmar Knop. Er sei schon gespannt, welche fahrbaren Untersätze präsentiert werden. Der Verein hat für die ersten drei Plätze ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro zur Verfügung. Das Rennen soll nicht der Abschluss des Schrotefestes sein, sondern ein Public Viewing des WM-Finals "je nachdem, wie viele Gäste sich im Festzelt befinden. Das Zelt am Torplatz ist auch ein Grund dafür, warum es keine Ausreden gibt, nicht zum Fest zu kommen", so Knop schmunzelnd.