Magdeburg (ad) Während Magdeburg am Donnerstagabend mit den beiden Bombenentschärfern Torsten Kresse und René Römmer mitfieberte und die halbe Innenstadt mit mehr als 6000 Leuten evakuiert werden musste, ereigneten sich am Rand kuriose Dinge. So griff etwa die Bundespolizei am Donnerstagabend im Gleis-Bereich des Bahnhofes Magdeburg-Sudenburg einen 21-jährigen Mann auf. Dieser erklärte den Beamten, dass er aufgrund der Streckensperrung durch die Bombenentschärfung zu Fuß an den Gleisen nach Braunschweig laufen wollte.

Bei der Befragung gab der Mann an, dass ihm zu keiner Zeit
bewusst gewesen sei, dass er mit seinem Handeln sein Leben riskierte. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizeiinspektion Magdeburg darauf hin, dass das Laufen auf Gleisen lebensgefährlich und für unberechtigte Personen verboten ist.

Auch die Polizei in Magdeburg musste noch andere Dinge regeln. So entdeckten die Einsatzkräfte in der eigentlich menschenleeren Sperrzone zwei mutmaßliche Drogendealer (beide 19 Jahre). Beide hatten mehrere Hundert Gramm Cannabis in szenetypischer Stückelung dabei. Beide Täter sind polizeibekannt. Die Bombenentschärfung hatte sich am Donnerstag auch deshalb verzögert, weil im Sperrgebiet noch Menschen unterwegs waren.