Magdeburg l Nicole Otremba schwärmt vom Leben in Magdeburg: "Wir wohnen direkt am Uniplatz und ich fühle mich wirklich angekommen. Wir haben kurze Wege in die Stadt und können dennoch Ruhe in den Parks finden." Vor allem aber schätzt die zweifache Mutter die Familienpolitik: "Wir haben nach unserer Rückkehr sofort Kita-Plätze bekommen. In Hannover hatten wir arge Probleme, überhaupt einen Platz zu kriegen", stellt die gebürtige Magdeburgerin fest. Nach der Ausbildung bei der ÖSA Versicherung vor 15 Jahren zog es sie und ihren Freund nach Baden-Württemberg. In Mannheim arbeitete Nicole Otremba für das Versicherungsgewerbe, musste aber regelmäßig andere Städte wie Ludwigshafen, Heidelberg und Darmstadt bereisen. Die Höhepunkte in Mannheim waren die seltenen Besuche der Familie. "Meine Mutter musste uns immer ein Kuchenpaket vom Bäcker aus der Heimat mitbringen", schmunzelt sie.

Schließlich vergingen drei Jahre, das Paar heiratete und hegte den Wunsch, Kinder zu bekommen. Doch in Mannheim gab es kaum Betreuungsmöglichkeiten und die eigenen Eltern waren nicht in der Nähe. "Mannheim und Magdeburg waren zu weit voneinander entfernt", so Nicole Otremba. Schließlich bot sich ihr ein internes Stellenangebot, wodurch sie der Heimat wieder näher waren. "Wir zogen nach Hannover." Ein Jahr später kam ihr erster Sohn zur Welt. "Ohne Tagesmutter hätte ich gar nicht arbeiten gehen können, es gab dort keine Krippenplätze", erinnert sich die Mutter. Ihren zweiten Jungen bekam sie 2007 und obwohl sie sich mittlerweile in der niedersächsischen Hauptstadt heimisch fühlte, stand ein weiterer Ortswechsel bevor: "Mein Mann erhielt ein Jobangebot in Magdeburg. Meine einzige Bedingung für den Umzug war eine Wohnung mitten in der City."

Schließlich kehrte sie nicht nur nach Magdeburg, sondern auch zur ÖSA zurück, wo sie nun für etwa 20 Mitarbeiter zuständig ist. Freizeit hat Nicole Otremba wenig. "Aber wenn, dann verbinde ich meine Hobbys miteinander. Ich widme mich intensiv der Sportfotografie." Ihre beiden Jungen spielen Fußball und auch die hatte sie schon vor der Linse. Ihr Mann dagegen trainiert ehrenamtlich die Jugend des FCM. "Das ist ein Hobby, was wir alle zusammen haben, das ist das Schöne." Und wenn die Familie die Stadt erkundet, wird überall geschlemmt: "Wir gehen in den Stadtpark oder bummeln durch die City, gehen Eis essen oder genießen das köstliche Kuchenangebot."

Morgen: Ingo Rektorik

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