Die Handwerkskammer sucht Lehrlinge gewerblich-technischer Handwerksberufe für ein Auslandspraktikum. Mobilitätsberaterin Leona Grulich beantwortet Fragen von Volksstimme-Redakteur Martin Rieß.

Wie läuft das Praktikum ab?

Wir bieten einen vierwöchigen Aufenthalt in Betrieben der Partnerkammer Rijeka in Kroatien und damit einen Einblick in andere Kulturen und andere Arbeitsweisen. Der Lehrling sollte zum Zeitpunkt des Praktikums volljährig sein und mindestens Grundkenntnisse der englischen Sprache besitzen. Gewerblich-technische Handwerksberufe sind beispielsweise Metallbauer, Kraftfahrzeugmechatroniker und Zerspanungsmechaniker. Wir haben sieben freie Plätze.

Was kostet das Ganze?

Finanziert werden die Auslandsaufenthalte über das Leonardo-da-Vinci-Programm aus Mitteln der Europäischen Kommission. Eine Kostenbeteiligung von 100 Euro, zu zahlen vom Lehrling oder vom Ausbildungsbetrieb, ist erforderlich.

Was bringt dieses Praktikum?

Ein ausbildungsintegriertes Auslandspraktikum innerhalb der EU ist ein gutes Motivations- und Belohnungsinstrument und ermöglicht mit wenig Aufwand, leistungsorientierte junge Menschen für eine Lehre zu begeistern und für gute Leistungen während der Ausbildung zu belohnen. Von einem Auslandsaufenthalt profitieren Azubi und Betrieb: Die Auszubildenden erhalten über eine Auslandsentsendung gewinnbringende Einblicke in andere Arbeitsmethoden und -abläufe. Sie lernen, ihr bislang angewandtes Wissen zu reflektieren und entwickeln für den Erfolg in der Berufspraxis zentrale Schlüsselqualifikationen wie Selbstständigkeit, Kommunikationsfähigkeit sowie Lern- und Einsatzbereitschaft. Nach der Rückkehr der Auszubildenden kommen diese neugewonnenen Einblicke und Kompetenzen direkt dem Betrieb zugute - ein nachhaltiger Gewinn für beide Seiten.

Wo können sich Interessierte melden?

Als Mobilitätsberaterin bin ich die Ansprechpartnerin, Sie erreichen mich unter Telefon 0391/6268-396 und E-Mail lgrulich@hwk-magdeburg.de. Weitere Informationen unter www.hwk-magdeburg.de.

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