Magdeburg (ad) I Bauarbeiter haben den Findling am Damschkeplatz aus der Erde geholt. Der Stein wurde bei den Tunnelarbeiten entdeckt, wiegt wahrscheinlich zwischen drei und vier Tonnen und ist 1,40 mal 1,10 Meter groß.

Bis voraussichtlich Freitagmorgen ist am Damaschkeplatz die Durchfahrt unter der Ringbrücke in Richtung Stadtzentrum für Autos komplett gesperrt. Das war so nicht geplant, bestätigt Johannes Kempmann, Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg (SWM).

Vom Glacis-Park in Höhe des Editharings ist in den vergangenen Wochen per Vortriebskopf Raum für ein Rohr mit 1,80 Metern Durchmesser angelegt worden. Nach und nach werden die rund drei Meter langen Rohrsegmente von einer mehr als zehn Meter tiefen Grube in dem Park in Richtung Damaschkeplatz geschoben. Doch unter der linken Spur auf dem Damaschkeplatz in Richtung Stadtmitte war Schluss: Der Kopf mit einem Durchmesser von 2,2 Metern der Vortriebsmaschine hat sich mit einem Findling verkeilt, es geht nicht mehr vorwärts. Und nicht genug damit: Oberhalb der Problemzone wurde ein Hohlraum entdeckt. Daher rollte der Verkehr bis gestern Abend bereits über Stahlplatten über die Stelle. "Und das nur knapp einen halben Meter vor dem Gel-Block, der die Zielgrube auf der Südseite des Damaschkeplatzes begrenzt und der die Leitung abdichten soll", berichtet der SWM-Geschäftsführer.