Leipziger Straße (cb) l "Mein intersexuelles Kind. Weiblich männlich fließend", lautet der Titel des Buches von Clara Morgen (Pseudonym), die über das Leben mit ihrem Kind schreibt, das zunächst Franz, dann aber Franzi genannt wird, über Ärzte und deren Diagnosen, über die Fragen der Offenheit gegenüber dem Kind und dem Freundeskreis, über fatale Folgen von Operationen, Selbstzweifel und ein schlechtes Gewissen. Was aufgrund genetischer Konditionen als seltene, aber trotzdem natürliche Variante gelten müsse, bringe Probleme; wenn ein Kind sich nicht in das Schema Junge-Mädchen einordnen lässt. Darüber liest und spricht die Autorin im Regenbogencafé an der Schäfferstraße, am heutigen Montag, 22. September, ab 18.30 Uhr.