Verbindliche Anmeldungen sind bis zum 30. September möglich. Der Kostenbeitrag für BVMW-Mitglieder beträgt 30, für alle anderen Besucher 40 Euro.

Das Anmeldeformular gibt es im Internet unter www.bvmw.de/landesverband-sachsen-anhalt.html. Informationen auch unter Telefon 0391/400 49 62 oder per E-Mail an peter.martini@bvmw.de.

Magdeburg l Zum vierten Mal veranstalten der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) ein Mittelstandforum. Termin ist der 8. Oktober von 11 bis 16 Uhr, Veranstaltungsort ist das Technikum des IFF in der Sandtorstraße 22. BVMW-Regionalleiter Peter Martini sagt: "Sehr wichtig ist uns eine große Nähe zur praktischen Wirtschaft." Das diesjährige Treffen widmet sich dem Thema "Digitalisierung - Vernetzung, Chancen und Nutzen in KMU der Industrie und des Handwerks".

Mit Blick auf Produktion und Logistik gibt IFF-Direktor Prof. Dr. Michael Schenk einen Einblick in das Thema. Als Redner angefragt ist auch BVMW-Präsident Mario Ohoven. Das praktische Beispiel liefert Gerhard Krossing, Geschäftsführer von Vacoma. Das Unternehmen hatte in diesem Jahr einen neuen Produktionsstandort im Industrie- und Logistikcentrum Rothensee in Betrieb genommen und damit eine Reihe von Prozessen auf den modernsten Stand gebracht. Titel des Erfahrungsberichts: "Wie hat Digitalisierung beigetragen, mein Business erfolgreich zu entwickeln?"

Am Nachmittag gibt es drei Workshops: Mit Dr. Marco Franke vom IFF, Reiner Storch von AEM Dessau und Ingrid Rosenburg geht es um das Thema digitale Produktentwicklung, daneben widmen sich Bernd Liske von den Informationsmanagementsystemen Magdeburg und Daniel Tost vom Cloud Projekt Magdeburg sowie Karl-Heinz Brubank den Fragen, wie sich Informationen effizient suchen, gezielt lesen und sicher spreichern lassen, und im dritten Workshop thematisieren Michael Kogel und Olaf Skiba die Qualifikation älterer Arbeitnehmer und Fragen zu Fördermitteln in diesem Bereich.

"Daneben", so berichtet Regionalleiter Peter Martini, "geht es um einen weiteren praktischen Ansatz." Ganztägig wird eine Kooperationsbörse im Foyer angeboten, und es gibt auch eigene Räume für Gespräche. Dabei werden wie in den vergangenen Jahren nicht allein Unternehmen aus der Region vertreten sein. "Unsere Veranstaltung strahlt über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus", kommentiert Peter Martini. Neben Unternehmensvertretern aus anderen Bundesländern werden auch Gäste aus Estland, Litauen, Polen, Spanien und Vietnam vor Ort vertreten sein. Martini: "Ihnen geht es erklärtermaßen darum, in unserer Region Partner in der Wirtschaft zu finden." An der Kooperationsbörse Interessierte können sich bei ihm melden (siehe Infokasten).