Magdeburg I Er ist ein Magdeburger Kind, das auszog um auf die Bühnen der Welt zu steigen. Vom Theaterjugendklub bis zur "Oscar"-Verleihung führte ihn sein Weg. Mit "Das weiße Band" gelang Christian Friedel vor fünf Jahren der Durchbruch als Schauspieler. Er spielte in "Russendisko" und wird als Hitler-Attentäter Georg Elser über die Kinoleinwand flimmern. Inzwischen lebt Christian Friedel in Dresden. Neben der Schauspielerei, möchte der 35-Jährige auch mit seiner Band "Woods of Birnam" durchstarten. An seiner Seite: Philipp Makolies, Uwe Pasora, Ludwig Bauer und Christian Grochau - allesamt aus dem Klangkörper von Polarkreis 18.

Ihr Debütalbum hat nun das Licht der Welt erblickt. Wie die "Woods" erklären, hatten sie keine Lust, sich stilistisch festzulegen. "Im Gegenteil, sie haben eine große Lust, genau dies nicht zu tun." Ihre Musik lasse sich allgemein als große, erwachsene Popmusik beschreiben. Konkret seien es die melodischen Gesänge, die ungewöhnlichen Beats von Christian Grochau im Zusammenspiel mit dem groovenden Bass von Uwe Pasora, das melancholische, oft zurückgenommene fein-atmosphärische Gitarrenspiel von Philipp Makolies und die vielschichtigen Soundwelten von Multiinstrumentalist Ludwig Bauer. Die Texte habe Christian Friedel in langen Dresdner Nächten zusammen mit William Shakespeare geschrieben.

Die Theatralik sei eine Farbe der Band, ebenso wie die vielfältigen musikalischen Vorbelastungen. Mischt man diese Farben, entsteht ein Ton, für den es vielleicht noch keinen Namen gibt, der aber wertvoll ist.

Wer sich von den Qualitäten der Band selbst überzeugen möchte, hat am 22. November die Gelegenheit dazu. "Wood of Birnam" spielen im Projekt 7 auf dem Uni Campus.

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