Die Ausstellung ist vom 31. Oktober 2014 bis 25. Januar 2015 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, am Wochenende bis 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Das Musuem für Naturkunde befindet sich in der Otto-von-Guericke-Straße 68 bis 73.

Magdeburg l Die besten Naturfotos der Welt machen in Magdeburg Station: Die Sonderausstellung "Wildlife Fotografien des Jahres" ist vom 31. Oktober bis 25. Januar im Museum für Naturkunde Magdeburg zu sehen. Das Museum befindet sich gemeinsam mit dem Kulturhiostorischen Museum in der Otto-von-Guericke-Straße 68 bis 73 im Magdeburger Stadtzentrum.

Die Ausstellung vereint die 100 besten Aufnahmen aus 29 Ländern des weltweit bedeutendsten Wettbewerbs für Naturfotografie, der jedes Jahr in London veranstaltet wird. Im Jahr 2013 wurden 43.000 Fotos aus 96 Ländern eingeschickt. Der Titel "Wildlife Photographer of the Year" und ein Preisgeld von 10.000 Britischen Pfund gehen an Greg du Toit. Sein Bild wurde zum eindrucksvollsten und denkwürdigsten aller eingereichten Fotografien gekürt. "Nach vielen Jahren der Beschäftigung mit Tierfotografien ist es wunderbar, etwas Neues und Frisches, mit so viel emotionaler Energie zu sehen. Für mich ein Meisterstück der Fotografie", sagt einer der Juroren.

Den zweiten Platz in der Kategorie Tierporträt belegte Hannes Lochner aus Südafrika mit dem Bild eines neugierigen Löwen. Hans Lochner hat sich auf die Fotografie mit Fernauslöser spezialisiert. Er löste vor diesem Foto immer wieder den Verschluss aus, um die jungen Löwen eines Rudels anzulocken. So ist ein Porträt eines Löwen "auf Augenhöhe" entstanden.

Der Londoner Wettbewerb "Wildlife Photographer of the Year" existiert seit 1964 und wird seit 1984 gemeinsam von BBC Worldwide und dem Natural History Museum London organisiert. Über die Jahre ist die Ausstellung quasi zu einer Weltmeisterschaft der Naturfotografie avanciert. Zu sehen ist hier der "state of the art" dieser Fotokategorie. Die Motive gehen oft über das einfache Tier- oder Pflanzenporträt hinaus, zeigen interessante Verhaltensweisen von Tieren, stimmungsvolle Lichtszenen oder den Umgang des Menschen mit der Natur.

Am häufigsten sind Fotografen aus Spanien, gefolgt von Süd-Afrika, den USA und England vertreten. Auch zwei deutsche Fotografen konnten ihre Fotos in der Ausstellung platzieren. Solvin Zankl ist mit einer Unterwasseraufnahme von laichenden Kröten im Frühjahr. Thomas P. Peschak hat einen Fischmarkt in Sri Lanka fotografiert, auf dem Manta-Rochen verkauft werden. Ein eindrucksvolles Bild zum Thema Ausverkauf unserer Natur.