Magdeburg l Das Performance-Festival hat für einen Monat den Speicher B in der Otto-Hahn-Straße 1 im Wissenschaftshafen Magdeburg zu einer Kunsthalle gemacht - heute geht das Festival zu Ende. Einmal noch haben die Besucher die Gelegenheit, die Installationen und Malereien, die Fotografien und Skulpturen in Augenschein zu nehmen. Und sie haben noch einmal die Gelegenheit mitzuerleben, wie die darstellenden Künste den Raum nutzen. Zum Abschlusstag ist das Theater noch einmal an der Reihe.

Während die beiden Hallen vom Speicher B bereits ab den Mittagsstunden geöffnet sind, stehen zwei Theaterstücke für den Abend auf dem Programm. Für 18 Uhr heißt es in der Ankündigung vom Verein Kulturanker: "Seht, wie Emily Bam versuchen, "sinnVOLL" die Welt zu retten. Das Glück wird gekauft, Sinne werden verscherbelt und wir bezahlen mit uns selbst. Es wird Zeit, diesem Un-Sinn auf sinnhafte Weise ein Ende zu bereiten." Hinter Emily Bam verbergen sich Nora Großkopf, Constanze Jeschonek, Emily Opdenhoff, Freimut Diener und Johannes Löhr. Sie haben in Magdeburg zueinandergefunden und ihre erste Performance entwickelt.

Ab 19.30 Uhr heißt es "Stadtträume - Blick in das Herz einer Stadt". Die namhafte kubanische Theaterregisseurin Xiomara Calderon und der Schauspieler Alejandro Fernandez lassen gemeinsam mit Magdeburger Jugendlichen ihre Stadt in einem anderen Licht erscheinen. Geboten werden soll ein Stück, das sich mit der Phantasie des Zuschauers verbindet und in seinem Kopf ein eigenes Bild der Stadt Magdeburg entstehen lässt. Bereits vor Beginn von Olo Bianco hatten die Initiatoren die Magdeburger aufgerufen, mit Ideen zu den Stadtträumen beizutragen.

Geöffnet ist heute noch einmal von 12 bis 23.30 Uhr. Die Otto-Hahn-Straße mit dem Speicher B als Veranstaltungsort befindet sich direkt am Kreisverkehr am Eingang in den Wissenschaftshafen im Stadtteil Alte Neustadt.

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