Magdeburg (cb) l Auch der Superintendent des Kirchenkreises Magdeburg, Stefan Hoenen, und seine Frau, Pfarrerin Cordelia Hoenen, löffelten am Montag zum Mittagessen Erbsensuppe für einen guten Zweck. Direkt am Telemann-Konservatorium am Breiten Weg hatte das Team der Diakonie gemeinsam mit Mitarbeitern der Johanniter eine Gulaschkanone aufgebaut und verkaufte ab 12 Uhr Erbsensuppe unter dem Motto "Einmal essen macht zweimal satt". Festzeltgarnituren in einem überdachten Pavillon boten die Möglichkeit, die Suppe im Sitzen zu genießen.

1,50 Euro pro Portion für diakonische Zwecke

Für drei Euro konnten Passanten eine Portion der schmackhaften, von den Johannitern am Morgen selbst gekochten Suppe kaufen. 1,50 Euro davon werden für diakonische Zwecke verwendet.

An den Bottichen, aus denen Suppe und Bockwürstchen serviert wurden, standen Reinbern Erben als geschäftsführender Vorstand der Magdeburger Stadtmission sowie Simone Borris als Sozialbeigeordnete in spe der Stadtverwaltung. Sie vertrat Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper, der die Schirmherrschaft für die Sammelaktion gern übernommen hatte, wie Simone Borris sagte.

Tafelaktionen werden regelmäßig gestartet

Mit der Spendenaktion kamen bis zum Nachmittag 288,49Euro zusammen. Die Hälfte des Erlöses erhält die Diakonie Mitteldeutschland, je ein Viertel der Spenden geht an den Kirchenkreis Magdeburg und die Magdeburger Stadtmission, die dieses Geld gut gebrauchen könne, etwa für die Bahnhofsmission, wie Reinbern Erben erklärte.

Erben erläuterte außerdem, dass Kirche und Diakonie jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst Sammelaktionen starten würden. In Magdeburg werde diese Aktion regelmäßig wie gestern mit einer Tafel begleitet.